Sonntag, 18. November 2018

Leitvers
Verschlungen ist der Tod in Sieg. Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?

1. Korinther 15,54-55

Der Tod

Der Tod

Tod, wie bist du grausam! Tod, du machst vor niemandem halt. Du greifst nach jedem, egal, ob arm oder reich, ob alt oder jung. Du bist überall, in Nord und Süd, in West und Ost. Du füllst die Tageszeitungen mit schwarz umrandeten Annoncen. Leichenwagen sind stille Zeugen deiner Gegenwart. Friedhöfe findet man beinahe in jedem Ort. Du scheinst überall zu sein. Oft schlägst du plötzlich zu, ganz ohne Vorwarnung. Vielleicht durch einen Unfall. Dann wiederum kündigst du dich an, z. B. durch eine Krankheit. Jedem Menschen bist du auf den Fersen. Keiner kann dir entkommen. Egal, wie du es handhabst, du bist ein ungebetener Gast. Du kommst immer ungelegen. Du bist nicht gern gesehen. Jeder macht einen Bogen um dich. Du versetzt unsere Gefühlswelt in Unbehagen. Trotzdem klopfst du an die Türen und machst uns bewusst, dass jeder einmal dran ist. Wir alle stehen wie in einer Reihe und sehen dir einer nach dem anderen ins Auge.
Doch lass dir sagen: Du hast nicht das letzte Wort. Du bist besiegt! Durch Jesus Christus ist dir die Macht genommen. Der Gottessohn, der selbst das Leben ist, kam, um dich zu besiegen. Du bist entmachtet, und einst wirst du endgültig vernichtet. Jesu Sterben und Auferstehung versetzten dir den Todesstoß.
Deine Macht, Tod, ist gebrochen, und jeder, der da glaubt an Jesu Werk am Kreuz, wird nicht sterben in Ewigkeit, sondern ist vom Tod in das Leben übergegangen (Johannes 5,24)). Jesu Sühnung unserer Sünde hat den Schrecken des Todes genommen. Jesus Christus hat den Triumph über ihn gehalten. Seitdem ist der Tod für einen Christen nur noch das Tal des Todesschattens, die Tür zum Paradies.

Thomas Lange


Frage
Können Sie dem Tod ins Auge sehen?
Durch Jesus Christus bekommen wir Hoffnung über den Tod hinaus.
1. Korinther 15,35-58