Mittwoch, 01. Februar 2017

Leitvers

»Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?«
1. Korinther 15,55

Es ist kalt!

Es ist kalt!

Ich fror, obwohl die Sonne schien. Ihr fehlte im Februar die Kraft, zu wärmen. Wir standen am offenen Grab meines Vaters. Meine Gedanken gingen zurück. Samstag hatte er, wie wir annahmen, gesund das Haus verlassen. Nur noch 100 Meter trennten den 53-Jährigen von seinem Zuhause, als ihn ein tödlich verlaufender Herzinfarkt traf.
Da spürte ich den festen Händedruck meiner Mutter. Ihr Blick ging weit über das Grab hinaus, als ich sie mit lauter Stimme rufen hörte: »Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?«
Dieser Ausruf hat mich als 13-Jährigen tief bewegt. Hatte nicht der Tod gerade gesiegt? Saß der Stachel des Todes nicht ganz tief in unseren Herzen und verursachte einen grenzenlosen Schmerz? Ich fragte meine Mutter: »Wie kommst du zu solch einem Ausruf?« Sie versuchte mir zu erklären, warum sie am offenen Grab bezeugte, dass der Tod seinen Stachel verloren und nicht den Sieg davongetragen hat: »Der Giftstachel des Todes ist die Sünde. Sie hat den Tod zur Folge. Der Tod trennt zweifach. Einmal den Geist und die Seele vom Körper. Darüber hinaus trennt die Sünde uns Menschen aber auch von Gott, unserem Schöpfer. Dieser Tod ist durch den Herrn Jesus am Kreuz besiegt worden. Jeder Mensch, der das glaubt, dass Jesus Christus am Kreuz auch für seine Sünden gestorben ist, geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben.«
Dann erzählte mir meine Mutter: »Dein Vater hat schon als junger Mann erkannt, dass er vor Gott nicht bestehen konnte, und hat den Herrn Jesus gebeten, ihm die Sünden zu vergeben. Seine Seele und sein Geist – das, was seine Persönlichkeit ausmacht – sind jetzt in der Gegenwart des Sohnes Gottes. Wir werden deinen Vater wiedersehen!«

Detlef Kranzmann
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Frage
Wissen Sie um die Hoffnung des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott?
Tipp
Gott sei Dank! Durch Jesus Christus gibt er uns den Sieg, wenn wir ihm glauben!
Bibellese
Johannes 11,1-44

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