Montag, 02. Juni 2003

Leitvers

Deshalb sind viele unter euch schwach und krank.
1. Korinther 11,30

Die Krankheit zum Tode

Die Krankheit zum Tode

Krankheit, als Minderung der Lebensqualität oder gar als Vorstufe zum Tod, ist eines der schlimmen Defizite, die sich der Mensch mit seiner Abwendung von Gott eingehandelt hat, Wir leben in einer gefallenen Welt, in der nichts mehr vollkommen ist und in der nicht nur der Mensch leidet. Die Bibel sagt, dass »die ganze Schöpfung zusammen seufzt« und auf Erlösung wartet, denn auch das »Fressen und Gefressenwerden« gehört zum Leiden der Kreatur.
Gilt das Gesetz des Leidens für die gesamte Schöpfung, also auch für alle Menschen gleichermaßen, so tut sich der Mensch noch zusätzlich vielerlei Leid selbst an, ob nun durch Ausbeutung oder Gewalt. Sogar Krankheit kann man sich durch eigene Schuld zuziehen, z.B. durch Alkohol, Drogen oder leichtfertigen Umgang mit der Sexualität. So entdeckte man 1981 zum erstenmal bei homosexuellen Männern eine neue Krankheit, die man AIDS nannte (= Erworbenes Immunschwächesyndrom), denn die unheilbare Krankheit, die viele der Infizierten langsam dahinsiechen lässt, wird durch Geschlechtsverkehr erworben. Das heute weithin hemmungslose Ausleben des Geschlechtstriebes außerhalb der Ehe hatte eine schnelle Verbreitung dieser »Krankheit zum Tode« zur Folge, schließlich auch bei eigentlich Unschuldigen, bei Kindern infizierter Mütter und bei Empfängern infizierter Blutkonserven. Vor genau 20 Jahren traten die ersten AIDS-Fälle in Deutschland auf.
Es rächt sich immer, die Ordnungen Gottes zu missachten. Schlimmer aber ist die »Krankheit zum Tode«, die uns Menschen alle in gleicher Weise betrifft, unsere Trennung von Gott. Hierfür hat uns Gott allerdings im Heiland Jesus Christus ein unfehlbares Heilmittel geschenkt.

Gerhard Jordy


Frage
Was halten Sie von der Ansicht: »Was alle tun, kann nicht gefährlich sein«?
Tipp
Gottes Gebote sind uns zur Sicherheit gegeben.
Bibellese
4. Mose 25,1-9

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