Samstag, 02. August 2003

Leitvers

Du sollst dich vor ihnen (selbstgemachten Götterbildern)
nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen.

2. Mose 20,5

Der Einzige, der zählt

Der Einzige, der zählt

Eine der höchsten Formen der Ehrerbietung ist die des Niederkniens.   Mancher Mann kniet nur einmal im Leben nieder: wenn er der Frau, die er »anbetet«, einen Heiratsantrag macht. Sogar Politiker knien ab und zu nieder. Als Willy Brandt am Kriegerdenkmal in Warschau aus Ehrfurcht vor den Toten und Verfolgten des Krieges in die Knie ging, bewegte das Millionen. Und Menschen knien vor ihrem Gott und ihren Götzen nieder, wenn sie ihnen besondere Ehre erweisen wollen.
Unser Bibeltext stammt aus einer Zeit, als das Herstellen und Anbeten von Götzenbildern noch »in« war. Menschen machten sich abhängig von Götzen, von Bildern oder von Figuren aus Holz und Stein. So etwas will Gott nicht. Er möchte nicht, dass wir den falschen Göttern dienen, sie ehren oder uns vor ihnen niederwerfen und sie anbeten.
Nur einer verdient die letzte und höchste Ehre: Gott, der uns geschaffen hat, der uns geplant und gewollt hat und der uns für das Gute bestimmt hat. Er ist der, dem wir voll vertrauen dürfen. Ist es nicht merkwürdig, dass zu allen Zeiten die Menschen immer wieder das Bedürfnis hatten, vor jemandem niederzuknien, dem sie Ehre erzeigen wollten? Ob wohl Gott das in uns hineingelegt hat? Aber es muss auch gegenüber dem Richtigen geschehen. »Ehre, wem Ehre gebührt«, sagt uns das Neue Testament. Und Gott gebührt sie ganz gewiss. Er allein ist absolut vertrauenswürdig. Er spielt nicht mit den Menschen, sondern hält sich an seine in der Bibel gemachten Zusagen, die an keine andere Bedingung geknüpft sind, als dass wir ihnen glauben. Wenn wir uns dazu entschließen, dann freut er sich über unsere Verehrung, wenn sie aus einem aufrichtigen Herzen kommt.

Uwe Aßmann


Frage
Was ist die wichtigste an unseren persönlichen Glauben geknüpfte Zusage Gottes?
Tipp
»Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen …« (Johannes 3,36)
Bibellese
Lukas 4,5-8

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