Freitag, 02. September 2016

Leitvers

Und sie gingen aus und predigten, dass sie Buße tun sollten; und sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Schwache mit Öl und heilten sie.
Markus 6,12-13

In Gottes Schule (2): Praktikum

In Gottes Schule (2): Praktikum

Wie Schiffe nur gesteuert werden können, wenn sie durch Motoren oder durch vom Wind geblähte Segel vorangetrieben werden, so erfährt man auch erst in der Praxis, ob man im theoretischen Unterricht wirklich etwas Brauchbares gelernt hat. Erst dann greifen die unterschiedlichen Steuerungsmechanismen.
Der Herr Jesus Christus schickte darum seine Jünger in ein »Praktikum«, wo sie das bisher Gelernte anwenden sollten. Er schickte sie nicht einzeln aus, sondern immer zu zweit, damit sie einander ermutigen und auch korrigieren konnten. Oft hatten sie gesehen, wie ihr Herr Kranke geheilt, Belastete von der Gewalt böser Mächte befreit und Trauernde getröstet hatte. Das alles taten sie jetzt auch.
Sie hatten aber auch schon begriffen, dass das alles nur Zeichen von etwas Größerem waren. Gott hatte seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um hier und da ein wenig zu reparieren, was durch die Bosheit von Dämonen und Menschen zerstört worden war. Er war gesandt worden, um uns Menschen von unseren Sünden zu erlösen.
Nun hätte er das ja pauschal tun können, ohne dass wir etwas davon gemerkt hätten; aber Gott hat uns nicht als Marionetten erschaffen, sondern als verantwortliche Wesen. Und so ging und geht es ihm darum, uns selbst von unserem gefährlichen Zustand zu überzeugen, damit wir von uns aus zu ihm umkehren. Und so predigten auch die Jünger, was ihr Herr predigte: Buße. Das heißt: Umkehr. Die Angesprochenen sollten von ihrem Weg umkehren, der immer weiter von Gott wegführte. Gott will im Himmel nur Freiwillige haben. Das bedeutet aber, dass auch in der Hölle nur Freiwillige sein werden. Alle kommen dahin, wohin sie letztendlich wollen.

Hermann Grabe
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Was verstehen Sie unter »Buße«?
Tipp
Wenn das Gottes Rezept zur Rettung ist, sollte man es ernst nehmen!
Bibellese
Markus 6,7-13

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