Mittwoch, 02. September 2020

Leitvers

Er hat uns nicht getan nach unseren Sünden, und nach unseren Ungerechtigkeiten uns nicht vergolten.
Psalm 103,10

Sieg für Bismarck bei Sedan

Sieg für Bismarck bei Sedan

Es gibt Tage in der Geschichte Europas, an denen sich geschichtliche Entwicklungen in einer unerwarteten Weise beschleunigen. Ganze Epochen werden abgeschlossen, und neue Zeitabschnitte beginnen. So war es auch an diesem 2. September 1870, heute vor 150 Jahren. Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland wurde an diesem Tage zugunsten Deutschlands entschieden. Die französische Armee kapitulierte, der Kaiser Napoleon III. dankte ab, und am Ende war Frankreich eine Republik und Deutschland ein Kaiserreich. Das passierte natürlich nicht alles an einem Tag, aber die Niederlage Frankreichs setzte das alles in Gang, und die Deutschen fingen buchstäblich an, »siegestrunken« zu werden. Das nutzte der kühle Rechner Bismarck und schuf die deutsche Einheit, also das »Deutsche Reich«, mit einem Preußen als Kaiser.
Dass Bismarcks Werk nichts Widersinniges war, beweist die Tatsache, dass der Wille zur Einheit Deutschlands die Wiedervereinigung 1990 ermöglichte. Nach den Jahrzehnten des Unglücks und schrecklicher Schuld hatte das Streben der Deutschen, ein Volk zu sein, nicht aufgehört. Zwar hätten die Deutschen wegen des Holocausts schlimmere Vergeltung verdient gehabt. Aber Gott in seiner Langmut hatte ihnen nicht nach ihren Taten vergolten, sondern nach seinem Erbarmen, wenn man berücksichtigt, wie steil es nach dem Untergang wieder aufwärts ging, wenn man die Nachkriegszeit sieht.
Seine Gnade für alle Menschen zeigte Gott bereits vor 2000 Jahren durch seinen Sohn. Ihn sandte er, damit er alle unsere Schuld auf sich nahm, damit sie uns vergeben werden kann. Dies kann jeder heute noch erfahren, indem er Gott seine Schuld bekennt und von ihm Vergebung annimmt. Man muss dazu nur seinen Bankrott erklären und Gottes Urteil über die Sünde annehmen.

Karl-Otto Herhaus


Frage
Geht es Ihnen nicht auch unverdient gut?
Tipp
Halten Sie nicht an Ihrer Schuld krampfhaft fest, denn es ist aussichtslos, dass Sie selbst sie begleichen können.
Bibellese
Sacharja 3,7-10

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