Sonntag, 02. November 2014

Leitvers
Es umfingen mich Bande des Todes, und Bäche des Verderbens erschreckten mich.

Psalm 18,5

Der Schrecken des Todes

Der Schrecken des Todes

Wie viele Tränen werden anlässlich des Todes geweint. Der Tod reißt tiefe Wunden in unser Herz und unsere Seele. Der Friedhof ist für uns eher ein Ort der Trauer als der Hoffnung.
Wir wollen einmal zwei Frauen auf dem Weg zum Grab begleiten. Der Verlust eines geliebten Menschen hatte bei ihnen tiefen Schmerz verursacht. Die eine von ihnen verdankte diesem Menschen sehr viel. Er hatte sie von schrecklichen Bindungen befreit. Nun war er auf unmenschliche Art und Weise zu Tode bekommen. Gewaltsam hatte man ihm das Leben genommen. Man hatte ihn gekreuzigt und nach seinem Tod in einem Felsengrab bestattet.
Auf dem Weg zu diesem Grab geschah etwas Außergewöhnliches: Ein starkes Erdbeben erschütterte den Ort. Als sie das Felsengrab erreichte, war der Verschluss-Stein beiseitegerollt. Die Wächter, die das Grab bewachten, waren verschwunden. Statt dessen saß dort ein Engel, der zu den Frauen sagte: »Ihr müsst nicht erschrecken! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er gesagt hat.« Erschrocken und doch voller Freude liefen die Frauen von der Gruft weg. Dann kam der auferstandene Jesus ihnen persönlich entgegen und grüßte sie. Sie warfen sich nieder und umfassten seine Füße. »Habt keine Angst!«, sagte er zu ihnen.
Was damals geschah, hat schon millionenfach Menschen Hoffnung gegeben und ihnen den Schrecken des Todes genommen. Jesu Auferstehung ist ein gewaltiges Zeichen der Hoffnung, dass es Leben über den Tod hinaus gibt. Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist« (Johannes 11,25). Was könnte mehr dafür sprechen als die Tatsache, dass er selber auferstanden ist und lebt!?

Detlef Kranzmann

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Frage
Was löst der Tod eines nahestehenden Menschen bei Ihnen aus?
Tipp
Der Tod ist erst der Anfang!
Bibellese
Matthäus 28,1-10

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