Donnerstag, 03. August 2006

Leitvers

Wer zu mir kommt, den stoße ich nicht hinaus.
Johannes 6,37

Klappe zu!

Klappe zu!

Heute sind wir mit dem Missionschor in einem großen Untersuchungsgefängnis. Hier ist es sehr unruhig während des Gottesdienstes. Ob es auch am Personal liegt, das den Eindruck macht, als sei ihnen unser Besuch lästig?
Wir halten den Gottesdienst in einem Flur im obersten Stockwerk. Wie in den anderen Haftanstalten dürfen auch hier nur solche Gefangenen daran teilnehmen, die sich vorher dazu gemeldet haben. So sind die übrigen Zellentüren auf diesem Flur geschlossen. Wir hoffen aber, dass auch durch diese festen Eisentüren der Klang des Evangeliums dringt.
Während der Chor singt, wird bei einer Zellentür vorsichtig die Sichtklappe von innen geöffnet (sie ist eigentlich nur von außen zu öffnen, und war wohl nicht richtig verschlossen). Drei Frauengesichter drängen sich dahinter an die Öffnung. Da die Chormitglieder direkt davor stehen, kann das Wachpersonal es nicht sehen. Aufmerksam lauschen sie der Botschaft. Als sie dann leise etwas fragen, beugt sich einer aus dem Chor zu ihnen hinunter. Das wird von einer Wachhabenden bemerkt. Sie kommt herüber, knallt erbost die Klappe zu und verriegelt sie.
Natürlich ist das ihre Aufgabe. Und doch sind wir dankbar, dass Jesus Christus so ganz anders ist. Wir Menschen sind ihm nicht egal. Ihm liegt an uns und es ist sein Anliegen, dass wir seine Vergebung durch das Werk auf Golgatha annehmen, gerettet und innerlich frei werden von unserer Schuld.

Eberhard Platte
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Frage
Kennen Sie die Botschaft von Jesus und seinem Sterben für Sie?
Tipp
Nehmen Sie das Angebot Jesu an, der Herr Ihres Lebens zu werden.
Bibellese
Johannes 7,40-52

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