
Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben.
Markus 10,45

Der internationale Welttierschutztag lädt dazu ein, über unsere Tierliebe nachzudenken. Wie weit geht sie? Wie reagieren Sie zum Beispiel auf eine Ameise, die Sie in der Küche nervt? Manche Menschen machen sie einfach platt - es ist ja »nur« ein kleines, lästiges Tierchen, das dort nichts verloren hat. Andere bringen das nicht übers Herz und befördern die Ameise irgendwie nach draußen.
Was würden Sie tun, um eine Ameise zu retten? Angenommen, es wäre möglich: Würden Sie sich zu diesem Zweck in eine Ameise verwandeln? Noch drastischer: Würden Sie sich in eine Ameise verwandeln und Ihr Leben opfern, um eine Ameise zu retten? Dieser Gedanke ist schlicht absurd, oder? Kein Mensch würde so etwas tun!
Was soll dieses Gedankenspiel? Der Unterschied zwischen einem Menschen und einer kleinen, unbedeutenden Ameise ist gewaltig. Aber der Unterschied zwischen Gott, dem ewigen Schöpfer, und uns kleinen, vergänglichen Menschen ist noch unendlich viel größer! Wie Ameisen für uns lästig sind, sind auch wir immer wieder »lästig« für Gott. Jedes Mal, wenn unser Gewissen uns Fehlverhalten und Versagen vor Augen führt, erkennen wir unsere Sünde vor Gott. Wir brechen seine guten Gebote und betrüben ihn. Obwohl wir ihm alles verdanken, sind wir weit davon entfernt, Gott von ganzem Herzen zu lieben!
Wie reagiert Gott darauf? So wie wir auf eine störende Ameise - indem er uns einfach beseitigt? Oder indem er uns möglichst weit von sich fernhält? Weder noch. Seine Reaktion ist unfassbar: Gott wurde in Jesus Christus Mensch. Was ist das für eine Erniedrigung! Aber es geht noch weiter: Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz, damit er uns retten und mit uns die Ewigkeit verbringen kann! Was für eine Liebe!

Wie kann es sein, dass Gott mich haben will und bereit war, sein Leben für mich zu geben?

Reagieren Sie auf diese unfassbare Liebe und lassen Sie sich retten!
