Samstag, 05. November 2011

Leitvers

Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat!
Römer 8,31-32

Alltag

Das beste Wetter

»So ein Sauwetter! Ich hätte lieber den Wintermantel als die Badehose einpacken sollen!« So hat sicher schon mancher geschimpft, während Sonnenöl, Sonnenbrille und Sonnenschirm in seinem Gepäck verraten, was er eigentlich erhofft hatte.
Ein ungläubiger Mensch meint, seinem Ärger freien Lauf lassen zu dürfen und sogar auf Gott böse zu sein - falls es ihn denn geben sollte. Einem Christen mögen auch solche Gedanken kommen, doch ruft er sich schnell zur Ordnung, weil er weiß, gegen wen er da mosert. Nicht nur gegen den allmächtigen, allwissenden Gott, sondern auch noch gegen den Gott, von dem unser Tagesvers handelt.
Und wenn ein Christ heutzutage auch meistens wegen solcher »Verklemmungen« bedauert wird, so nur deshalb, weil man sich in der von den Medien beherrschten Welt eingeredet hat, man dürfe seinen Gefühlen keinen Zwang antun, wenn man nicht psychosomatisch krank werden will.
Wer würde aber über den Chef laut schimpfen, wenn der im Raum ist? Gott ist immer »im Raum«, einerlei, wo wir uns befinden. Und außerdem hat er uns durch den Tod seines Sohnes bewiesen, dass er es gut mit uns meint. Und da er die größere, ja die vollkommene Übersicht hat, dürfen wir ihm zutrauen, dass »denen, die ihn lieben, alle Dinge zum Besten dienen« (Römer 8,28).
Vielleicht soll der Badegast ja endlich das Buch lesen, das er sonst ungelesen wieder mit heimgebracht hätte?! Oder in seinem Nachtschränkchen liegt eine Gideon-Bibel, die er studieren kann. Und die kann ihm am klarsten den Weg zu dem Gott zeigen, der uns nach unserem Tagesvers so freundlich gesonnen ist. Dann ist der kalte Regen draußen das denkbar beste Wetter für ihn.

Hermann Grabe
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Frage
Wer weiß am besten, was Sie nötig haben? Sie oder Ihr Schöpfer?
Tipp
Seine »Weltanschauung« missachtet man nicht ungestraft.
Bibellese
Apostelgeschichte 14,8-18; 27,21-26

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