
Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen - den, der selbst ein Mensch geworden ist, Jesus Christus.
1. Timotheus 2,5

Der Film Konklave handelt von einer Papstwahl: Inmitten von Intrigen und verschiedenen Beziehungsgefügen muss die Hauptfigur, Kardinal Lawrence aus Großbritannien, die Wahl leiten und zu einem erfolgreichen Ergebnis bringen. Der stark religiöse Film spielt sich in bekannten (nachgebildeten) Gebäuden wie der Sixtinischen Kapelle ab. Die Filmmusik komponierte der deutsche Komponist Volker Bertelmann.
In einem Interview mit der Rheinischen Post wurde er gefragt, ob er ein religiöser Mensch sei. Er bejahte und erklärte dann sein Verständnis von »religiös«: »Der Kern von Religiosität sind Handlungsanweisungen, um sein Leben menschlich und liebevoll auszurichten. Dass man seine Lebenszeit angenehm gestaltet und anderen Menschen Freude bereitet.«
Diese Definition dürfte unser zeitgenössisches Verständnis von Religion gut auf den Punkt bringen. Allerdings bedeutet das Wort »Religion« von seiner Herkunft her etwas anderes. Es geht zurück auf das lateinische Verb »religare«, was »zurückbinden« oder »verbinden« bedeutet. Der Rhetoriker und christliche Apologet Lactantius wies bereits im 3. Jahrhundert darauf hin, dass diese Bedeutung auf das biblische Evangelium von Jesus Christus verweist: Er ist auf diese Erde gekommen, um uns Menschen wieder an Gott »zurückzubinden« und eine Beziehung zu dem Ewigen zu ermöglichen.
Wir Menschen brauchen diese neue Verbindung zu Gott, weil wir durch unsere Sünde, unser Versagen von ihm getrennt sind. Deshalb sandte Gott seinen Sohn Jesus Christus. Dieser war bereit, für unsere Treuebrüche gegen Gott den Tod zu erleiden. Er starb am Kreuz, damit jeder, der ihm sein Vertrauen schenkt und um die Vergebung seiner Schuld bittet, den Schöpfer allen Lebens seinen Vater nennen darf.

Mit welchem kurzen Satz würden Sie Ihren Glauben zusammenfassen?

Womit ich mich verbinde, bestimmt über mein weiteres Leben.
