Montag, 05. Dezember 2016

Leitvers

Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?
Psalm 2,1

Zeitzeichen

Prinz Eugen von Savoyen schlägt die Türken bei Peterwardein – heute vor 300 Jahren

Im Alten Testament ist unübersehbar, wie die Menschheitsgeschichte durch eine beständige Unruhe der Völker bestimmt wird. Darunter hatte Israel, selbst aus Ägypten eingewandert, später viel zu leiden. Der Frieden, den das Römische Reich schließlich brachte, war eigentlich nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. Dieses Reich zerbrach aber dann auch unter der Zuwanderung fremder Völker. Die Reste des oströmischen Reiches mit Konstantinopel wurden eine Beute der muslimischen Türken. Vorher hatten schon die Araber versucht, Europa zu unterwerfen. Doch waren sie von den Franken geschlagen worden und mussten sich mit Spanien begnügen. Die Türken dagegen breiteten sich aus in Richtung Österreich. Der erste Versuch zur Einnahme Wiens scheiterte 1529. Der zweite Versuch von 1683 misslang ebenfalls. Nach dem gelungenen Entsatz Wiens raffte sich der Kaiser auf, die Türkengefahr zu beseitigen. Vor allem Prinz Eugen von Savoyen führte die österreichischen Armeen zu Siegen über die meist zahlenmäßig überlegenen Türken. Bei Peterwardein in Ungarn war die Überlegenheit der Zahl bei den Türken, aber die Feldherrnkunst oder, wenn man will, das Kriegsglück war auf seiten des Prinzen. Die Türken wurden schwer geschlagen. Prinz Eugen konnte Belgrad erobern und wurde zum Volkshelden.
Bis heute ist das Weltgeschehen vom Hin und Her der Kräfte und Mächte der Völker bestimmt. Aller Frieden, so dankbar man dafür sein kann, ist vorläufig und immer in Gefahr. Doch wird einmal der wiederkommen, der schon einmal als Friedensbringer gekommen ist. Jesus Christus hat alle Macht von Gott verliehen bekommen, um hier einen wahren und endgültigen Frieden herbeizuführen. Karl-Otto Herhaus
Frage
Sind Sie auf Frieden ausgerichtet?
Tipp
Dann setzen und hoffen Sie auf den göttlichen Friedensbringer – Jesus, Gottes Sohn.
Bibellese
Jesaja 9,1-6

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