Sonntag, 07. Januar 2007

Leitvers

Der Sohn Gottes ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lukas 19,10

Mach es wie Zachäus!

Mach es wie Zachäus!

Mancher wird ihn vielleicht ein Schlitzohr nennen, diesen Zachäus. Aber das waren mehr oder weniger alle Zöllner. Denn sie arbeiteten nicht nur für die römische Besatzungsmacht, sondern schädigten dabei auch ihre jüdischen Landsleute. Israel war damals als den Römern unterworfenes Volk zur Abgabe von Steuern und Zöllen verpflichtet. Diese wurden jedoch nicht vom römischen Staat selbst eingezogen, sondern die Einkünfte der einzelnen Gebiete wurden an Zollpächter verpachtet. Diese ließen sie durch Unterbeamte, die meist aus der einheimischen Bevölkerung stammenden Zöllner, eintreiben. Diese Leute nutzten die Möglichkeit, sich zu bereichern, indem sie die festgesetzten Tarife willkürlich überschritten. Zöllner hatten also »Dreck am Stecken« und waren deshalb im ganzen Römischen Reich verhasst.
So einer war Zachäus. Bis zu jenem Tag, als ihm Jesus begegnete. Und das war so: Als Zachäus erfuhr, dass Jesus auf seiner Reise nach Jerusalem auch durch seine Stadt Jericho kommen sollte, wollte er ihn unbedingt sehen. Aber wie? Denn viele andere hatten dasselbe Verlangen, und Zachäus war klein. So blieb ihm, dem reichen »Oberzolleinnehmer«, nichts anderes übrig, als auf einen Baum zu klettern. Kaum hatte Jesus ihn dort erblickt, rief er ihm zu: »Zachäus, steige schnell herab, denn ich muss in deinem Haus einkehren!« So schnell er konnte, stieg er vom Baum und »nahm ihn (Jesus) auf mit Freuden« (Lukas 19,6). Diese Begegnung mit dem Erlöser veränderte sein Leben radikal und positiv.
Auch heute ist der Sohn Gottes »unterwegs«, um abgeirrte Menschen zu suchen und zu retten. Vielleicht möchte er heute bei Ihnen »einkehren«.

Johann Fay


Frage
Was könnte Sie daran hindern, zu Jesus zu kommen?
Tipp
Es geht um Ihre Rettung! Lassen Sie sich wie Zachäus durch nichts davon abhalten!
Bibellese
Lukas 19,1-10

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