Freitag, 07. März 2014

Leitvers
Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und den sollst du Johannes nennen.«

Lukas 1,13

Wenn Gebete scheinbar unerhört bleiben

Wenn Gebete scheinbar unerhört bleiben

Wir leben in einer Zeit der schnellen Lösungen. Das Internet liefert uns in kürzester Zeit Antworten auf ein eingegebenes Suchwort. Der Versandhandel sagt uns die Zusendung der bestellten Ware innerhalb von 24 Stunden zu. Gerne würden manche bei ihren Gebeten erleben, dass ihre Bitten so schnell erfüllt werden.
Doch Gebet ist etwas anderes als die Eingabe eines Suchbefehls im Internet. Es ist auch keine Bestellung aus einem himmlischen Warenhaus. Gebet ist eine Bitte an Gott, den Herrn über Himmel und Erde. Schon die Tatsache, dass er seinen Geschöpfen zuhört, ist ein unverdientes Geschenk. Noch erstaunlicher ist es, dass Gott auf das Gebet von Menschen reagiert. Doch es bleibt allein Gottes Entscheidung, wie er auf eine Bitte antwortet. In vielen Fällen ist unsere Geduld gefragt – und das Vertrauen, dass Gott einen guten Plan verfolgt. So hat es Zacharias erlebt: Seine Frau Elisabeth und er hatten keine Kinder bekommen, obwohl sie Gott darum gebeten hatten. Sie waren bereits in einem weit fortgeschrittenen Alter, als dem Zacharias plötzlich ein Engel erschien. Zu diesem Zeitpunkt hatte Zacharias längst nicht mehr mit der Erhörung seiner Gebete um ein Kind gerechnet. Als der Engel die Geburt eines Sohnes zusagte, zweifelte er sogar daran, dass dies noch möglich sein könnte. Doch Gott hatte von Anfang an mehr mit Elisabeth und Zacharias vor, als beide sich vorstellen konnten. Sie sollten die Eltern desjenigen sein, der das öffentliche Auftreten von Jesus Christus in Israel vorbereiten würde.
An dieser Begebenheit dürfen wir erkennen: Es lohnt sich, Gott zu vertrauen – auch dann, wenn wir lange Zeit keine Antwort auf ein Gebet erhalten.

Andreas Droese

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Frage
Wie nutzen Sie das Vorrecht, mit Gott reden zu dürfen?
Tipp
Wie ein Kind zu seinem liebevollen Vater dürfen Christen mit allen Anliegen zu Gott kommen.
Bibellese
Lukas 1,5-25

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