Donnerstag, 07. Mai 2009

Leitvers

Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig.
Lukas 18,13

Zu schlecht für den Knast?

Zu schlecht für den Knast?

Der Preußenkönig Friedrich der Große (1712-1786) war ein sehr beliebter und fähiger Staatsmann. Er war auch bekannt dafür, dass er in einfacher Kleidung zu seinem Volk ging, um dessen Nöte kennenzulernen. Eines Tages besuchte er auch ein Gefängnis mit vielen Strafgefangenen. Er redete mit ihnen und wollte wissen, welche Delikte sie begangen hatten. In seiner schlichten Kleidung ging er von Zelle zu Zelle und musste feststellen, dass jeder Gefangene meinte, zu Unrecht hinter Gittern zu sitzen. Der eine meinte, dass er verraten worden ist, ein anderer meinte er wurde verleumdet, wieder andere sahen sich als Opfer von ungerechten Richtern. Er kam schließlich an eine Zelle, in der ein trauriger Mann saß, mit gesenktem Kopf. »Was ist mit Ihnen?«, fragte der alte Fritz. »Majestät, ich bin ein Schuft!«, antwortete der Gefangene und erzählte ihm seine Geschichte. Er bekannte, dass er zu Recht hinter Gittern saß. »Ach, wenn ich doch noch mal von vorne anfangen könnte«, meinte der Insasse voller Trauer. Der Preußenkönig sagte über diesen reuigen Insassen: »Er ist hier der einzige Lump unter so vielen anständigen Leuten. Lasst ihn frei, damit nicht die anderen Insassen durch ihn verdorben werden.« Über die anderen sagte er: »Die können ruhig noch weiter im Gefängnis sitzen, sie sind selbstgerecht und sehen ihre Taten nicht ein.« Ab diesem Tag war der »reuige« Gefangene ein freier Mann.
So ist es auch bei Gott. Wer sich als Sünder erkennt und Gott um Gnade und Vergebung seiner Schuld bittet, dem wird aufgrund des stellvertretenden Todes Jesu vergeben. Welch eine Chance!

Daniel Zach


Frage
Haben Sie schon einmal vor Gott Ihre Schuld bekannt?
Tipp
Wer sich vor Gott beugt, seine Schuld eingesteht, dem wird vergeben und er wird mit einem neuen Leben beschenkt.
Bibellese
Lukas 18,9-14

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