Montag, 07. Juni 2027

Leitvers

Und nun, ihr Söhne, hört auf mich! Schlagt meine Warnungen nicht in den Wind!
Sprüche 5,7

Themenserie

Wandererlebnis (1): Missachtete Warnung

Es war Anfang Mai, wir befanden uns in den Schweizer Bergen und verlebten ein paar schöne Urlaubstage als Großfamilie. Nun dachten wir: Wenn man schon mal in den Bergen ist, muss man auch wandern! Am besten hoch und weit hinaus. In unserer Nähe befand sich das Brienzer Rothorn als höchster Gipfel. Für meine Schwester und mich war klar: »Da gehen wir hoch!«

Die anderen konnten bzw. wollten nicht mit. Das älteste Familienmitglied gab zu bedenken, dass bereits vom Tal aus noch einige Schneefelder zu sehen waren. Wir sollten uns der Gefahr bewusst werden und unsere Entscheidung möglichst überdenken. Doch wir hatten unseren Entschluss längst gefasst!

Geht es uns in unseren alltäglichen Entscheidungen nicht oft ähnlich? Man muss wohl nicht unbedingt jung, tatkräftig und naiv sein, um seine eigenen Wege gehen zu wollen. Vor allem, wenn der Gott der Bibel uns in unser Leben hineinreden möchte. So fühlt es sich zumindest oft an. Dann können wir sehr schnell sehr stur werden und jegliche Warnung in den Wind schlagen.

Tatsächlich aber meint es dieser Gott unendlich gut mit uns. Er sieht noch viel mehr als die Schneefelder am Brienzer Rothorn. Er hat Sie und mich aus Liebe erschaffen. Wir aber haben ihm den Rücken zugekehrt und gehen nun unsere eigenen Wege. Das fühlt sich für den Moment vollkommen gut und richtig an. Aber am Ende unseres Lebens wartet die gerechte Strafe auf uns: die ewige Trennung von Gott, ein ewiges Leiden. Genau davor möchte Gott uns heute warnen. Er möchte uns retten - weil er uns liebt. Wir müssen nichts weiter tun, als diese Warnung ernst und sein Rettungsangebot anzunehmen. Dafür genügt ein einfaches Gebet, mit dem wir unsere Dankbarkeit und Einsicht zum Ausdruck bringen.


Joel Höfflin
Frage

Von wem lassen Sie sich vor und in wichtigen Entscheidungen warnen?

Tipp

Wir können die Warnung missachten, doch dann tragen wir auch die Folgen.

Bibellese
Matthäus 24,4-14

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