Mittwoch, 07. September 2016

Leitvers

Die aber im Schiff waren, warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!
Matthäus 14,33

In Gottes Schule (7): Etwas gelernt!

In Gottes Schule (7): Etwas gelernt!

Wenn ein Lehrer den Eindruck hat, seine Schüler könnten dem geforderten Lernstoff nicht folgen, muss er das Niveau senken, wenn sie überhaupt etwas verstehen sollen. Das tat der Herr Jesus Christus mit seinen ziemlich begriffsstutzigen Jüngern auch. Er hatte sie ja schon auf den See vorausgeschickt. Nun ließ er auch noch einen heftigen Sturm aufkommen. Die Jünger, von denen doch die Hälfte Fischer war, mussten erfahren, dass sie nicht einmal auf ihrem ureigenen Gebiet, der Arbeit auf dem See, Herr der Lage waren, wenn es stürmisch wurde.
Und dieser Kampf mit Wind und Wellen musste so lange anhalten, bis sie ganz klein geworden waren. Deshalb dauern schwierige Situationen oft so furchtbar lange. Bevor wir nicht alle Ausreden und Selbsttäuschungen aufgegeben haben, schreiben wir jede Erleichterung nur uns und unseren Fähigkeiten zu. Dann aber haben wir nichts oder nur etwas Falsches aus der Situation gelernt.
Als es schon auf die Morgendämmerung zuging, kam endlich der Herr über das Wasser. Sie erkannten ihn nicht, so, wie wir oft nicht verstehen, wenn Gott uns zur Hilfe kommen will, und sie schrien vor Angst. Doch er tröstete sie und zeigte, dass er ganz und gar auf ihrer Seite war. Schließlich »stieg er zu ihnen in das Schiff, und der Wind legte sich«. Wenn auch im Markusevangelium steht, dass sie immer noch unverständig waren, so lesen wir bei Matthäus doch, dass sie vor ihrem Meister niederfielen und sagten: »Du bist der Sohn Gottes!« Gott will, dass am Ende alle Menschen zu dieser Erkenntnis kommen.
Damit war diese Unterrichtseinheit erfolgreich abgeschlossen. Doch das Lernen in Gottes Schule hört nie auf.

Hermann Grabe
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Frage
Warum besteht Gott auf seiner Ehre?
Tipp
Gott sagt von sich: »Ich bin der Anfang und das Ende.«
Bibellese
Markus 6,45-52 und Matthäus 14,22-33

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