Sonntag, 08. März 2009

Leitvers

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn.
Hebräer 1,1

Wer ist Christus?

Wer ist Christus?

Alle, die dies große Wunder miterlebt hatten, beschlich Furcht. Wer war der, dem selbst der Tod die Beute zurückgeben musste? Sie mutmaßten, ein großer Prophet sei unter ihnen aufgestanden. Im Alten Testament hatten sowohl der Prophet Elia als auch der Prophet Elisa je einen toten Jungen wieder zum Leben erweckt. Ein solcher Prophet musste dieser Jesus aus Nazareth wohl auch sein, und das erregte in ihnen ehrfürchtige Schauer. Sie gingen auch noch einen Schritt weiter, indem sie meinten, Gott habe seinem Volk nach vierhundert Jahren des Wegschauens nun wieder gnädig das Angesicht zugewandt.
Das stimmte tatsächlich, wenn auch in anderer Weise, als sie es dachten. Gott selbst kam in der Person seines Sohnes zu seinem Volk; aber nicht, weil sie lange genug im Elend waren und jetzt ihre Strafe abgesessen hatten, sondern, weil es sich herausgestellt hatte, dass sie sich immer weiter von Gott entfernten. Nicht ein großer Prophet, sondern Gott selbst musste einschreiten, um die verlorenen Menschen zu retten. Die Auferweckung dieses jungen Mannes war ein Zeichen davon, dass jetzt der gekommen war, der sogar die Macht über den Tod hatte.
Und weil Gott in seiner Heiligkeit nicht »fünfe grade sein lassen« konnte, musste jemand zu uns Menschen kommen, der imstande war, die gerechte Strafe für unsere Schuld zu tragen. Das war nur Gott selbst. Und so starb er am Kreuz für unsere Schuld. Wer das als nötig anerkennt und an diesen Schuldenträger glaubt, den erklärt Gott für gerecht. Und von da an blickt er wirklich mit Wohlgefallen auf solche Glaubenden herab.

Hermann Grabe
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Tipp
Wunder sind ein Zeichen, dass Gott selbst eingegriffen hat.
Bibellese
Johannes 2,1-12

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