Dienstag, 09. Mai 2006

Leitvers

Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken:
Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl,
falsche Zeugnisse, Lästerungen.

Matthäus 15,19

Ist das unser Herz?

Ist das unser Herz?

Schockierende Bilder wurden uns zum 60. Jahrestag des Kriegsendes im vergangenen Jahr gezeigt. Mit bestialischen Grausamkeiten wurden Kinder, Frauen und viele Unbeteiligte gequält und getötet. Man gewinnt den Eindruck, dass es den Peinigern ein Bedürfnis war, andere leiden zu sehen. Und wir fragen uns: »Wie ist so etwas möglich?« Oft werden Psychologen um ein Gutachten bemüht, ob der Gewalttäter oder Mörder überhaupt zurechnungsfähig und verantwortlich ist. Im letzten Jahrhundert haben Philosophen behauptet: »Der Mensch ist von Natur aus gut. Nur die böse Umwelt, falsche Erziehung und mangelnde Ausbildung haben ihn zum Sündigen verleitet. Verbessert die sozialen Strukturen, und der Mensch wird besser!« Auch die offizielle Theologie hat sich leider teilweise in diesen Irrglauben eingereiht.
Jesus Christus, der weiß, was im Menschen ist, sagt es ganz anders: Das Herz des Menschen ist von Natur aus böse. Trotz aller Bemühungen und Anstrengungen, Gutes zu tun und freundlich zu sein, bricht das Gift der Sünde immer wieder durch. Unsere Gedanken machen das deutlich. Eine vergiftete Quelle kann kein gutes Wasser von sich geben.
Wir müssen der Ursache auf den Grund gehen. Aber wie? Lasst uns beten, wie es der König David tat: »Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in mir einen festen Geist!« (Ps 51,12). In Jesus Christus hat uns Gott den einzigen Ausweg aus der Verstrickung der Sünde heraus geschaffen. Er will unser altes Leben gegen sein neues Leben austauschen. An uns liegt es, ob wir unseren hoffnungslosen Zustand eingestehen und die erneuernde Kraft des neuen Lebens in Jesus Christus annehmen.

Siegfried Lambeck


Frage
Wie denken Sie über Ihr Herz und was darin ist?
Tipp
Unsere täglichen Erfahrungen strafen die Philosophen und Humanisten Lügen.
Bibellese
1. Johannes 5,6-12

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