
Doch in Wirklichkeit ist der HERR Gott. … Dumm steht da der Mensch mit seinem Können, jeder Goldschmied mit dem Götzenbild. Denn diese Bilder sind Betrug, sie haben kein Leben.
Jeremia 10,10-14

Unser Alltag wird immer mehr von der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt. Schon eine Suchanfrage bei Google oder Bing wird inzwischen von einer KI bearbeitet und beantwortet. Natürlich kann KI sehr hilfreich sein, denn man kann sie auf sehr viele unterschiedliche Problemstellungen anwenden. Viele Menschen nutzen sie aber auch für persönliche Fragen und Probleme. Dabei hat man sehr schnell den Eindruck, dass die KI einen versteht. Sie erinnert sich an das, was man ihr bereits erzählt hat, und gibt in der Regel freundliches und wertschätzendes Feedback.
Für manche Menschen wird KI sogar zu einer Art Gegenüber. Sie vertrauen ihr persönliche Informationen an und teilen ihre Sorgen, Gedanken und Empfindungen. Gerade in einsamen oder belastenden Zeiten kann das sehr verführerisch sein: Die KI reagiert zugewandt, ermutigt, bestätigt und spricht oft Lob aus. So entsteht leicht der Eindruck von echter Nähe. Es fühlt sich an, als wäre da tatsächlich eine Person, die mir zuhört, mich versteht und meine Lasten mitträgt.
Die Bibel berichtet uns immer wieder davon, dass Menschen sich Götzen gemacht und von ihnen Hilfe und Bestätigung erwartet haben. Sie haben sich selbst gemachten Dingen zugewandt, anstatt zu dem allein wahren Gott zu kommen. Auf diese Weise kann auch KI zu einem Götzen werden. Anstatt sich bei Gott Hilfe und Rat zu holen und sich seiner Liebe zu öffnen, wendet man sich an ein menschliches Konstrukt. Dabei ist Gott der Einzige, der uns tatsächlich gute Wegweisung und Hilfe geben kann. Wer sich von ihm geliebt und geführt weiß, der braucht sich Zuwendung und Rat nicht mehr von einem blinden Algorithmus zu erhoffen, sondern von einem sehenden, allmächtigen Gott.

Empfinden Sie KI als ein persönliches Gegenüber?

Gott ist an einer echten Beziehung zu Ihnen interessiert.
