Dienstag, 10. Juli 2001

Leitvers

Gerechtigkeit erhöht ein Volk;
aber die Sünde ist der Leute Verderben.

Sprüche 14,34

Alltag

Schwarz, blau, grün, gelb

Sie stehen wie vier stolze Wachsoldaten vor unserem Haus. Stramme Haltung. Der einzige Unterschied? Ihre Farben! Eine schwarz die andere grün. Daneben gelb und blau. Ich rede von unseren Mülltonnen. Wir sind wirklich froh, dass wir sie haben, denn ohne sie hätten wir sicher ein Problem. Sie entsorgen die Nebenprodukte unseres Wohlstandes – den Müll.
Gerne sammeln wir unseren anfallenden Müll einer sechsköpfigen Familie in die jeweiligen Mülltonnen, damit eine gezielte Entsorgung und Wiederverwertung erleichtert wird. Müll ist leider ein Teil unseres Lebens. Ihn einfach zu ignorieren, wäre fatal. Unsere Lebensqualität würde darunter leiden. Aber wir Menschen produzieren nicht nur Hausmüll, sondern auch Autoabgase, Atommüll, Elektrosmog, Erderwärmung, Bodenvergiftung u.v.m. Darüber hinaus reden wir oft »Müll« und fügen uns gegenseitig Beschädigungen zu, die alle unter dem Sammelbegriff »Schuld« und »Sünde« zusammenzufassen sind. Auch dafür brauchen wir eine Entsorgungsstelle; denn die Bibel spricht davon, dass die Sünde der Leute Verderben ist. Sie stellt schonungslos fest, dass ein Mensch, der die Sünde in seinem Leben leugnet, sich selbst betrügt. Aber wohin mit der Schuld?
Bringen Sie ihre Sünde auf die größte Müllkippe dieser Welt. Sie ist zugänglich für jeden Menschen. Vor 2000 Jahren wurde diese göttliche »Sündenentsorgung« eingerichtet. Jesus Christus starb auf dem Hügel Golgatha für unsere Schuld. Dort – und nur dort können Sie abladen.

Rudolf Gerhardt


Frage
Wohin bringe ich den Müll, den ich bisher produziert habe?
Tipp
Nur wer ehrlich dazu steht, kann ihn loswerden.
Bibellese
Apostelgeschichte 16,6-15

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