
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1. Mose 2,7

Obwohl es im Evolutionsmodell bisher noch keine tragfähige Erklärung zur Herkunft der menschlichen Sprache gibt, hält man dennoch an einem evolutiven Ursprung fest. So postuliert der Biologe J. Illies: »Die Fülle der … Sprachen und Dialekte zwingt uns zu der Einsicht, dass eine Aufsplitterung aus gemeinsamen Wurzeln vor sich ging, also eine Evolution, die notwendig einen Nullpunkt, einen Anfang, gehabt haben muss.«
Zur Spracherzeugung bedarf es jedoch nicht nur eines einzelnen Organs. Vielmehr werden mehrere Dinge gleichzeitig benötigt:
• ein funktionsfähiger Stimmerzeugungsapparat,
• ein geeigneter Rachenraum, der mit der Zunge kooperiert,
• sowie ein hochgradig komplexes Programm im Gehirn.
Eine Parallelentwicklung derart unterschiedlicher und präzise aufeinander abgestimmter Komponenten kann unmöglich mit einer Evolution, die weder Urheber noch Zielvorgabe kennt, erklärt werden. Ein Kind wird zwar sprachlos geboren, doch kann es anhand seiner Eltern deren Sprache erlernen. Der evolutiv angenommene Frühmensch hatte diese Quelle jedoch nicht. Er wäre darum einem Computer ohne Software vergleichbar und somit nicht sprachfähig.
Die Bibel bezeugt uns, dass Gott den ersten Menschen geschaffen hat und ihm die Sprachfähigkeit verliehen hat. Diese spielt von der ersten Lebensminute Adams an eine große Rolle. Denn Gott redet mit ihm und teilt ihm mit, was seine Aufgabe als Mensch ist und wie Gott sich die Beziehung mit ihm vorstellt. Und Adam versteht, was ihm gesagt wird. Bereits der erste Mensch war also von Gott mit Verstehen und kreativer Wiedergabe der Sprache ausgestattet. Darüber dürfen wir staunen und mit der uns geschenkten Sprache Gott loben und zu ihm beten.

Wie verwenden Sie die Ihnen geschenkte Sprachfähigkeit?

»Unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding.« (Psalm 147,1)
