Samstag, 12. Februar 2011

Leitvers

Und er selbst trug sein Kreuz und ging hinaus nach der Stätte, genannt Schädelstätte, die auf hebräisch Golgatha heißt.
Johannes 19,17

Drama auf dünnem Eis

Drama auf dünnem Eis

Heute vor einem Jahr hatten sich zwei Männer, trotz eindringlicher Warnungen, weit auf den zugefrorenen Edersee hinausgewagt. Mit Hacken hatten sie Löcher in das Eis geschlagen, um zu angeln. Die leichtsinnige Aktion hatte Folgen: Nacheinander brachen beide Männer in den See ein und rangen im eiskalten Wasser mit dem Tod. Eine Anwohnerin hörte die verzweifelten Schreie, holte sich eine lange Stange und wagte sich auf das dünne Eis, um das Leben der Angler zu retten. Noch bevor sie die Männer erreichen konnte, brach auch unter ihr das Eis. Nur dank ihrer Stange konnte sie sich wieder aus dem Eiswasser befreien. Doch statt nun umzukehren und auf professionelle Hilfe zu warten, tastete sich die mutige Frau klatschnass und durchgefroren weiter auf die verzweifelten Angler zu. Diesmal kam sie nah genug an die Einbruchstelle heran, so dass ein Eisangler die Stange ergreifen konnte, die hielt sie fest, bis die Rettungskräfte vor Ort eintrafen.
Ich bewundere den Mut und den Einsatz dieser Frau, deren Beispiel mich daran erinnert, dass einer vor 2000 Jahren einen Balken trug, um uns damit zu retten: Jesus Christus. Das Holz, das er trug, war der Querbalken des Kreuzes, an dem er wenig später hingerichtet wurde. Genau wie die Stange dem Ertrinkenden Halt gab, bietet uns sein Kreuz bis heute Rettung an. Doch dazu reichte es nicht, dass Jesus Christus sich in die Gefahr begab, den Menschen nahe zu kommen. Um uns Menschen aus dem Loch voller Schuld und Sünde zu befreien, in das wir durch die Missachtung von Gottes Warnungen gefallen sind, hat er tatsächlich am Kreuz den Tod erduldet. Haben Sie das Rettungsmittel, das Gott Ihnen in Jesus reicht, bereits ergriffen?

Andreas Droese
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Frage
Sind Sie noch auf »dünnem Eis« oder schon in Sicherheit?
Tipp
Wenn Gott solche Rettungsaktionen für nötig hält, muss unsere Lage ohne seine Hilfe höchst gefährlich sein.
Bibellese
Lukas 23,32-38

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