Montag, 12. April 2010

Leitvers

... sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte.
Lukas 17,27

Die Realität des Unwahrscheinlichen

Die Realität des Unwahrscheinlichen

Ein Kapitän schrieb 1907 in seiner Bewerbung: »In meiner ganzen Berufserfahrung habe ich niemals einen Unfall irgendeiner nennenswerten Art gesehen. Ich habe ein einziges Mal auf See ein Schiff in Seenot gesehen. Niemals habe ich ein Wrack gesehen, niemals bin ich schiffbrüchig gewesen, und niemals war ich in einer Situation, die drohte, in irgendeiner Art von Desaster zu enden.« Der Name des Seemanns war E.J. Smith, Kapitän zur See. Er übernahm fünf Jahre später das Kommando der »Titanic«.
Wir leben alle mehr oder weniger so, als könnte uns nie etwas passieren. Wäre es anders, würden wir uns nie in ein Auto setzen oder etwas tun, das mit Risiken behaftet ist. Diese Zuversicht brauchen wir nun einmal zum Leben. Andererseits kennen wir alle die jungen Leute, die tödlich verunglücken, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass das Leben ganz schnell vorbei sein kann. Wir Menschen versuchen im Allgemeinen, uns auf die Wechselfälle des Lebens einzustellen. Doch eigentlich wissen wir, dass man sich nicht gegen alles Unglück versichern kann. Gerade das völlig unwahrscheinliche Unglück, das jedoch sehr wohl Wirklichkeit werden kann, liegt wie ein Schatten über unser aller Leben. Das mahnt uns leise, aber beharrlich, an unsere Endlichkeit.
Es ist ein Irrtum, wie der Kapitän zu glauben, man könne von den Erfahrungen der Vergangenheit her die Zukunft in den Griff bekommen. Nicht nur müssen wir uns bewusst sein, dass wir jeden Augenblick sterben können. Wir müssen uns auch darüber klar werden, dass wir uns dann vor Gott verantworten müssen. Wie wollen wir da bestehen ohne Jesus, der sich hingab zu unserer Rettung?

Karl-Otto Herhaus


Frage
Sind Sie auf »das völlig unwahrscheinliche Unglück« vorbereitet?
Tipp
Beziehen Sie den Herrn Jesus Christus als Ihren Retter und Fürsprecher in Ihre Lebensplanung mit ein.
Bibellese
Lukas 13,2-9

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