Samstag, 13. März 2004

Leitvers
Ein goldener Ohrring und ein Halsgeschmeide
aus feinem Gold, so ist
ein weiser Mahner für ein hörendes Ohr.

Sprüche 25,12

Wie gehe ich mit Kritik um?

Wie gehe ich mit Kritik um?

Die Umfrage in der Fachzeitschrift weckt sofort mein Interesse. Fast 60 % der Führungskräfte behaupten demnach, dass sie auf Kritik durch ihre Mitarbeiter immer einsichtig reagieren und dankbar dafür sind. Nur wenige bestätigen, auf Kritik mit Ärger, Wut, Rachegefühlen oder Gleichgültigkeit zu reagieren. Diese Selbsteinschätzung hat man nun mit dem Bild verglichen, das die Mitarbeiter von ihren Abteilungsleitern gewonnen haben. Dabei stellte sich heraus, dass rund 60 % aller befragten Mitarbeiter glauben, dass ihnen Kritik am Chef schadet. Die Mehrheit der Mitarbeiter würde jeden Verbesserungsvorschlag zurückhalten, der die bisherige Praxis des Vorgesetzten in Frage stellt. Selbst wenn sie dadurch auf einen möglichen Fortschritt für das Unternehmen verzichten, möchten die Mitarbeiter ihre Führungskraft nicht verärgern, denn die meisten gehen davon aus, dass der Chef mit Widerspruch, Ärger, Wut, Rache usw. reagiert. Das Ergebnis: Man kritisiert seinen Chef nicht – und schwächt damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, weil mögliche Verbesserungen nicht umgesetzt werden können.
Angesichts dieses Artikels frage ich mich: Wie gehe ich mit Kritik um? Ziehe ich mich bei Kritik an meiner Person beleidigt zurück? Gehe ich zum Gegenangriff über? Oder freue ich mich, dass jemand Interesse daran hat, mir weiterzuhelfen? Gibt es überhaupt jemanden, der mich kritisiert? Gott hat den Mut und das Recht dazu. In der Bibel finde ich Aussagen von ihm, die mein Verhalten kritisieren. Aber Gott gibt mir dort auch Hinweise, die mir weiterhelfen. Er möchte mir notwendige Kurskorrekturen zeigen, damit ich am Ende das Ziel erreiche.

Andreas Droese

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Frage
Haben Sie sich schon einmal der Kritik Gottes in der Bibel ausgesetzt?
Tipp
Wer das wagt und nicht mit Ablehnung reagiert, den wird es »zum ewigen Leben bringen«.
Bibellese
Johannes 4,1-26

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