Dienstag, 13. Mai 2008

Leitvers

Darum lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Vergehen durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen von Dauer sein soll!
Daniel 4,24

In der Falle

In der Falle

In Afrika gibt es eine einfache Methode, junge Affen zu fangen. Am Waldrand werden Tonkrüge mit einer engen Öffnung befestigt. Innen befinden sich Mandeln, Nüsse und andere Leckereien für Affen. Nun wittern die Tiere ihr Lieblingsfutter, greifen mit der Hand in den Krug und füllen sie mit der Beute. Aber sie bekommen die gefüllte Faust nicht mehr aus dem Behälter heraus. Sie brauchten das begehrte Futter nur loszulassen, um ihre Freiheit und ihr Leben zu retten. Aber sie fressen den Köder nun mal für ihr Leben gern und werden so eine leichte Beute ihrer Jäger.
Das gilt grundsätzlich für jeden Menschen, der nicht begriffen hat, dass Jesus Christus uns etwas Besseres bieten kann, als was wir festhalten möchten.
Aber auch Christen sind oft nicht klüger als die Affen. Wir sind in bestimmte Sünden und Begierden so vernarrt, dass wir sie allzu gern festhalten. Doch ist ein Leben mit dem Herrn Jesus nur möglich, wenn wir diese Sünde loslassen. Wir müssen uns entscheiden. In unserem Unverstand versuchen wir oft beides zu vereinen und wundern uns, wenn wir nicht frei werden, sondern in Gebundenheit bleiben. Daniels Rat an den König Nebukadnezar lautet: »Brich mit deinen Sünden!« Er fordert ihn zu einem Bruch, zu einem energischen, vielleicht schmerzlichen Akt auf, zu einem Verlust, um etwas Besseres zu gewinnen.
Möge Gott uns die Augen öffnen für den Reichtum des Lebens mit ihm und uns die Kraft geben, die Sünde loszulassen.

Gerrit Alberts
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Tipp
Loslassen!
Bibellese
1. Mose 35,1-15

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