Donnerstag, 13. Juni 2019

Leitvers
Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.

Matthäus 8,8

»Sprich nur ein Wort!«

»Sprich nur ein Wort!«

Wer einmal der Liturgie einer katholischen Messe gefolgt ist, kennt diesen Satz: »Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.« Mich hat diese Aussage stets tief beeindruckt. Sie fußt auf dem in Matthäus 8 wiedergegebenen Ausdruck des unverbrüchlichen Vertrauens eines Menschen in die Heilkraft der Worte Jesu: »Sprich nur ein Wort, dann wird mein Knecht gesund!« Jesus Christus selbst lobt diesen Glauben und tatsächlich geschieht das Wunder: Der Diener des Bittstellers wird wirklich geheilt!
Die Vollmacht der Worte Gottes, seine Schöpferkraft und Allmacht werden vom Anfang der Bibel an bezeugt: Gott spricht - und die Schöpfung entsteht. Im Johannesevangelium wird deutlich, dass Jesus Christus das personifizierte Wort Gottes ist. Was er sagt, ist Gottes Reden und wird sichtbar und spürbar in der Realität. Kein Wunder also, dass auf seinen Befehl hin Krankheiten weichen, Blinde sehend und Tote lebendig werden.
»Sprich nur ein Wort!« Das reicht. Am deutlichsten wird das für mich am Kreuz. Als Jesus am Kreuz weiß, dass er durch sein Opfer die Menschheit mit Gott versöhnt hat, dass alles getan ist, ruft er - im Griechischen - ein Wort, für dessen Übersetzung wir im Deutschen gleich drei benötigen: »Es ist vollbracht«! Nur ein Wort, das aber den Kosmos bewegt! Ein Wort, das dokumentiert: Der Weg zu Gott, der durch menschliche Schuld versperrt war, ist wieder frei. Das Sehnen eines Menschen nach Frieden mit Gott findet in diesem einen Wort seine ganze Erfüllung.
Und es hat bis heute vollmächtige Kraft für jeden, der Gott sucht: Jeder Sünde, die begangen wurde, steht für den gläubigen Christen unter diesem Wort Jesu: »Es ist vollbracht!« Ein Wort - und die Seele wird gesund!

Markus Majonica

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Bibellese
Matthäus 8,5-13

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