Montag, 14. März 2016

Leitvers

Er (Christus) kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,11-12

Sind wir alle Gottes Kinder?

Sind wir alle Gottes Kinder?

Von manchen Königen und Kalifen wird erzählt, sie hätten sich wiederholt inkognito unter das Volk gemischt, um zu hören, was die Leute von ihnen hielten. Wie haben sie wohl reagiert, wenn sie Hass und Ablehnung wahrnehmen mussten? Ich hätte in solchem Fall nicht gern in der Haut ihrer Feinde stecken mögen.
Vor gut 2000 Jahren war sogar der allmächtige Gott »inkognito« als armer Wanderprediger unter uns. Und weil er trotz seiner niedrigen Gestalt immer wieder sagte und tat, was kein anderer sagen oder tun konnte, wurde er von der weitaus größeren Mehrheit der Menschen nicht geliebt, sondern abgelehnt. Instinktiv fühlten sie, dass er ein sehr helles Licht war, das die dunklen Stellen ihrer Seele durchleuchtete, und davor fürchteten sie sich, weil sie bleiben wollten, wie sie waren. Ja, die führenden Leute haben ihn schließlich sogar umgebracht. Er aber stand wieder auf von den Toten und lebt nun als Herr über alles in unvorstellbarer Herrlichkeit. Wie wird es nun aber allen seinen Feinden ergehen, wenn er wiederkommt? Denn sein Wiederkommen hat er uns fest versprochen.
Heute meinen sehr viele Leute trotz ihrer Ablehnung ihm gegenüber, wir seien alle Kinder Gottes und könnten uns seines Wohlwollens sicher sein nach dem Motto: »Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind!« Unsere Tagesverse sagen aber sehr deutlich, dass dieser große Herr genau weiß, wer ihn angenommen hat und wer ihn ablehnt oder sich sogar aktiv feindselig gegen ihn verhält. Nur der ersten Gruppe gibt er auch heute schon das Recht, sich Kinder Gottes zu nennen. Und der Grund dafür ist, dass diese Leute an den Namen des Herrn Jesus Christus glauben.

Hermann Grabe
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Frage
Womit begründen Sie, Gottes Kind zu sein?
Tipp
Alles geht nur zu den Bedingungen des großen Herrn, nicht nach unseren Mutmaßungen.
Bibellese
Johannes 1,1-18

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