Montag, 14. Juli 2008

Leitvers

Nehmt ihm die schmutzigen Kleider ab! ... Siehe, ich habe deine Schuld von dir weggenommen und bekleide dich mit Feierkleidern.
Sacharja 3,4

Unbemerkter, feiner Schmutz!

Unbemerkter, feiner Schmutz!

Als ich heute an meinen Laptop saß, stellte ich beim Einschalten fest, dass an den helleren Stellen ein feiner Schmutzschleier zu sehen war. Ich besorgte mir daher von meiner Frau ein feuchtes Microfasertuch und wischte den gesamten Laptop einschließlich Tastatur und Bildschirm ab. Als ich den Unterschied zu vorher bemerkte, nahm ich mir auch meine Maus vor! Wie sah die denn aus? Richtige Schmutzränder hatten sich gebildet, das Scrollrad war auf beiden Seiten ganz dunkel geworden. Und wie sah der Putzlappen nach dieser Reinigung aus! So viel Schmutz soll auf dem Laptop und der Maus gewesen sein?
Sammelt sich in unserem Leben nicht auch Schuld wie dieser feine Schmutz durch den Alltag an? Fast unbemerkt geschieht das, durch manches, was wir getan oder was wir unterlassen haben. Z. B. durch ein falsches Wort, das unseren Mitmenschen verletzt hat, oder durch das fehlende Wort, das wir zu seinem Schutz nicht gesagt haben. Häufig merken wir es nicht einmal, wie wir jemand einen Stich versetzt oder ihn im Stich gelassen haben!
Wie gut, dass wir mit David beten dürfen: »Verirrungen - wer bemerkt sie? Von den verborgenen Sünden sprich mich frei!« (Psalm 19,13). Wir dürfen sicher sein, dass Gott dies Gebet hört. Er möchte uns nicht in den schmutzigen Kleidern stehen lassen. Im Tagesspruch sah der Prophet, dass die Schuld sowie die schmutzigen Kleider durch Feierkleider ersetzt wurden. Das wird möglich, weil Gott seinen Sohn, Jesus Christus, kommen lassen wollte. Er war es, der »sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken« (Titus 2,14).

Gerhard Kimmich
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Frage
Was machen Sie, wenn Ihnen begangenes Unrecht einfällt?
Tipp
Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde (1. Johannes 1,7).
Bibellese
Jakobus 3,1-12

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