Samstag, 16. August 2003

Leitvers

Denn darin sind die Menschen gleich:
Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen,
was Gott gefallen könnte.

Römer 3,23

Das Geiseldrama in Gladbeck

Das Geiseldrama in Gladbeck

Gladbeck, 16. August 1988. Überfall und Geiselnahme in einer Filiale der Deutschen Bank. Nachdem die beiden bewaffneten Täter Lösegeld und ein Fluchtauto bekommen hatten, verließen sie mit ihren Geiseln die Bank. Eine rund 1000 km lange Verfolgungsfahrt durch die Bundesrepublik und die Niederlande begann. Mit einer unterwegs aufgenommenen Komplizin kaperten sie in Bremen einen mit 32 Personen besetzten Nahverkehrsbus. An einer Raststätte konnte die Komplizin festgenommen werden. Um sie wieder freizubekommen, erschossen die Gangster einen 15-jährigen Schüler. Wiederholt wechselten sie das Fluchtfahrzeug. Als Geiseln hielten sie zwei junge Mädchen fest, Ines V. und Silke B.
Presse und Fernsehen jagten ihnen hinterher. Zum Teil waren 60 Fahrzeuge an ihnen dran. In der Kölner Fußgängerzone wurde das Fluchtauto von Reportern umringt. Einer der Gangster, Jürgen Rösner, hielt einer der Geiseln den Lauf seines Revolvers an die Stirn und gab Interviews. Die Reporter behinderten teilweise sogar die Arbeit der Polizei. Als das Drama auf der Autobahn A 3 endlich beendet wurde, waren drei Menschen tot und sechs Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Sensationsgier der Medien und die Skrupellosigkeit der Bankräuber hat viele erschreckt. Das Geschehen zeigt, wie verdorben die Menschenherzen sind. Das sieht man nicht nur an der Skrupellosigkeit der Gangster, sondern auch an der Freude, die sie damit einem breitem Publikum bereiten – natürlich unter dem Deckmantel der Entrüstung. Oder haben Sie damals abgeschaltet? Wie weit sind wir davon entfernt, Gott, das Schöne und Gute zu lieben, und wie nötig ist es darum, Gottes Vergebung zu suchen!

Joschi Frühstück
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Frage
Was ist der Mensch ohne Gott?
Tipp
Ohne Gott sind wir zu allem fähig.
Bibellese
1. Mose 6,5-22

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