Donnerstag, 16. Oktober 2008

Leitvers
Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

Johannes 6,35

Es gibt einen Hunger der Satten

Es gibt einen Hunger der Satten

Gott allein weiß, wie viele Menschen derzeit auf dieser Erde hungern, Menschen, für die ein satter Magen ein seltener Luxus ist. Kam Jesus Christus auf diese Erde, um hier für jeden, der zu ihm kommt, dem Hunger ein Ende zu bereiten? Weshalb gibt es denn immer noch so viele Hungernde? Und wie ist es bei uns selbst? Bei den meisten von uns knurrt doch nur selten der Magen; zum Essen haben wir nicht nur genügend, sondern meist mehr als uns zuträglich ist. Betrifft uns das Wort Jesu von dem für immer sättigenden Brot also gar nicht?
Doch! Denn Jesus Christus kam nicht auf diese Welt, um unsere Nahrungsprobleme zu lösen. Er kam nicht, um hier wieder paradiesische Zustände einzuführen. Denn diese Welt ist in Gottes Augen so hoffnungslos verdorben, dass sie nur noch dazu taugt, vernichtet zu werden, um Platz zu schaffen für eine neue Welt, in der es nach den Gedanken Gottes geht. Und für diese neue Welt Gottes will Jesus Christus Menschen gewinnen.
Kein Menschenherz kann durch Essen und Trinken, durch Vergnügen und Rausch, durch Reichtum und Ruhm wirklich ausgefüllt werden. Denn jeder Mensch trägt einen Hunger nach Gott in sich, ob er es wahrhaben will oder nicht. Und diese Ursehnsucht des Menschen, diesen Hunger und Durst der Seele meint Jesus, und nur er allein kann beides stillen. Er hat die Grundlage dafür gelegt, dass Menschen wieder in die Gemeinschaft mit Gott kommen können, denn er hat durch seinen Tod am Kreuz die uns von Gott trennende Sünde gesühnt. Jetzt gilt es also, zu ihm zu kommen, an ihn zu glauben, mit ihm zu leben, um nicht mehr mit vollem Bauch am Hunger der Seele zu leiden.

Otto Willenbrecht


Frage
Was habe ich bisher schon unternommen, um wirklich erfülltes Leben zu finden?
Tipp
Auch heute bietet Jesus Christus das Brot des Lebens an!
Bibellese
Johannes 6,1-35

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