Donnerstag, 16. Dezember 2010

Leitvers

Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende.
Römer 14,9

Gott spielt in meinem Leben keine Rolle ...

Gott spielt in meinem Leben keine Rolle ...

... denn er ist der Regisseur! Mir gefällt dieser Spruch, er drückt nämlich aus, dass es zu wenig ist, wenn Gott im Leben eines Menschen nur irgendeine Rolle spielt, während ein anderer die Regie führt. Es scheint doch ganz praktisch, in den brenzligen Situationen unseres Lebens auf einen Gott zurückgreifen zu können, der einen hört und der eingreifen kann. Dieser Gott darf in unserem Leben ruhig eine Statistenrolle spielen, solange wir ihn in unserem Alltag nicht zu ernst nehmen müssen. Wenn alles glatt läuft, kommen wir nämlich auch ganz gut ohne ihn zurecht. Haben wir Erfolge zu verzeichnen, verbuchen wir sie auf unser eigenes Konto. Gibt es allerdings Probleme, dann fragen wir, warum Gott das »um Himmels Willen« zulassen musste. Zusammenfassend könnte man sagen: Die Sache mit Gott ist recht und schön, solange er das macht, was ich von ihm möchte. Fraglich ist nur, wie Gott über diese Einstellung denkt!
Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus, um an unserer Stelle für unsere Sünden zu sterben. Somit hat uns Jesus für Gott erkauft. Wenn wir dieses Erlösungswerk annehmen, werden wir das Eigentum Gottes und sollen ihm auch die Herrschaft über unser Leben anvertrauen. Gott muss Regisseur unseres Lebens werden, wenn wir seine Errettung angenommen haben! Wir sollen nicht mehr länger unseren eigenen Willen tun, sondern den Willen Gottes, den er uns in der Bibel zeigt. Gott hat den Höchstpreis für uns bezahlt, deshalb können wir gewiss sein, dass sein Wille nur das Beste für unser Leben ist.
Erst durch Gott als Regisseur wird unser Lebensfilm »oscarreif«!

Susanne Eisl


Frage
In welchen Bereichen Ihres Lebens fällt es Ihnen besonders schwer, Gott Regisseur und Herr sein zu lassen?
Tipp
»Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken« (Römer 8,28).
Bibellese
Lukas 6,46-49

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