Montag, 17. Mai 2004

Leitvers

Was muss ich getan haben,
um ewiges Leben zu erben?

Lukas 18,18

Eine kräftige Abfuhr

Eine kräftige Abfuhr

Solch einen redlichen und erfolgreichen jungen Mann wie den, der die Frage in unserem Text stellte, würde sich jede Mutter zum Schwiegersohn wünschen. Er war moralisch einwandfrei und sehr religiös. Er machte sich tiefe Gedanken über seine Zukunft und gab sich nicht mit Allerwelts-Antworten zufrieden. Doch hatte er trotz seiner weißen Weste offenbar das Empfinden, ihm fehle das Entscheidende. Aber was? Auf der einen Seite möchte er etwas für seinen inneren Frieden tun, andererseits weiß er wohl, dass er sich den Himmel nicht verdienen kann.
Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Da bemüht man sich, anständig durchs Leben zu kommen, und doch – wenn man ehrlich ist – muss man sich eingestehen, dass man nicht dem heiligen Gott entspricht, und ist unsicher, ob die guten Taten vor Gott ausreichen.
So kommt dieser junge Mensch zu Jesus Christus. Doch der hinterfragt zuerst seinen moralischen Zustand und fordert ihn dann voll heraus: »Verkaufe alles, was du hast, gib es den Armen und komm, folge mir nach!« Damit legt der Herr Jesus den Finger auf den wunden Punkt seines Lebens. Er macht ihm klar, was ihn in seinem Herzen festhält und hindert, Jesus Christus nachzufolgen. Er fordert ihn auf, sich davon radikal zu lösen und ihm, dem verachteten Sohn Gottes, nachzufolgen.
In die Fußspuren Jesu zu treten, bedeutet ein konsequentes Loslassen von allem, was mich bindet, und mich an ihn zu halten. Bei ihm gibt es nur ein »Entweder-oder«, ein »Ganz oder gar nicht«. Sind wir alle dazu bereit?

Eberhard Platte
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Frage
Was müssten Sie loslassen?
Tipp
Ich will endlich klare Sache mit Jesus Christus machen.
Bibellese
Lukas 14,25-35

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