Montag, 18. August 2008

Leitvers
Da wir nun den Schrecken des HERRN kennen, so überreden wir Menschen. Wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

2. Korinther 5,11.20

Oh Schreck, lass nach!

Oh Schreck, lass nach!

... stöhnte der Schüler beim Blick in sein Zeugnis. »Oh Schreck, lass nach!«, stieß die Hausfrau hervor, als sie Zucker statt Salz verwendet hatte. »Oh Schreck, lass nach!«, durchfuhr es den Festredner, als er mit fahrigen Bewegungen nach seinem Manuskript tastete. Erschreckendes erlebt wohl jeder dann und wann. Es gibt »Schrecksekunden« und Schrecken auslösende Ereignisse, die in ein »dickes Ende« münden. Da tröstet sich mancher mit dem sarkastischen Spruch »Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende«.
Schrecken ohne Ende - das wäre ja schrecklich! Denken wir nur mal an die Dinge, die unser Leben überschatten, und sei es »nur« ein pochender Zahnnerv. Endlos! Nicht auszudenken. Wer nicht gerade Magor-Missabib heißt, für den sind traumatische Erschütterungen eher die Ausnahme. Der Name bedeutet »Schrecken ringsum« und wurde einem Unglückseligen im Alten Testament verpasst.
Angst und Schreckensvisionen - in unserer Zeit nicht ganz unbegründet - können Lebensgefühl und -qualität beeinträchtigen. Doch wer bewusst mit Gott lebt, »wird sicher wohnen, kann ruhig sein vor des Unglücks Schrecken« (Sprüche 1,33). »Durch Gerechtigkeit wirst du fest gegründet sein. Sei fern von Bedrängnis, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er wird sich dir nicht nähern« (Jesaja 54,14). Anders die »Verheißung« für den Gottlosen: »Von seinem Zelt, wo er sich sicher fühlte, wird er fortgerissen und es treibt ihn zum König der Schrecken« (= Tod/Verdammnis, Hiob 18,14). Das bedeutet sowohl ein Ende mit Schrecken, als auch Schrecken ohne Ende. - Oh Schreck, lass nach!

Johann Fay


Frage
Was wäre für Sie der größte Schreck?
Tipp
Wer gottlos lebt, hat ihn noch vor sich! Deshalb wirbt Gott um uns, manchmal durch einen »heilsamen Schreck«.
Bibellese
2. Korinther 5,11-21

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