Mittwoch, 18. November 2015

Leitvers

Die Betrübnis Gott gemäß bewirkt eine nie zu bereuende Buße (Umkehr) zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.
2. Korinther 7,10

Hätte ich doch …!

Hätte ich doch …!

Zwei junge Leute steckten bis über die Ohren in Schulden und beschlossen dies Elend ein für alle Mal zu beenden und in eine Bankfiliale einzubrechen. Um an den Tresor zu kommen, mussten sie einen Tunnel graben, und weil sie dabei ins Schwitzen gerieten, zogen sie ihre Jacken aus und legten sie irgendwo da unten ab. Plötzlich klingelte es. Das musste die Alarmanlage sein. Panik ergriff sie, und Hals über Kopf stürzten sie ins Freie. Sie waren noch nicht weit gekommen, als auch schon die Polizei eintraf und den Tunnel mit den Jacken entdeckte, in denen ihre Führerscheine steckten. Schon bald saßen sie in Untersuchungshaft.
Der eine dachte dort: »Wie konnte ich nur so blöd sein, die Jacke dort liegen zu lassen!« Er war richtig traurig über seine eigene Dummheit.
Der andere aber hatte früher einmal etwas von Gott gehört und meinte bei sich: »Ich hätte nicht auf meinen Kumpel hören dürfen. Eigentlich muss ich mich freuen, schon am Anfang einer Verbrecherlaufbahn erwischt worden zu sein. Ich will Gott um Vergebung bitten und ein neues Leben anfangen.«
In unserem Tagesspruch werden diese beiden unterschiedlichen Haltungen als »Betrübnis der Welt« einerseits und als »gottgemäße Betrübnis« andererseits bezeichnet. Der eine denkt nur an Schadensbegrenzung und an Vorsichtsmaßnahmen für zukünftige Aktionen, ohne eine Sinnesänderung zu erwägen. Der andere freut sich, von Gott frühzeitig auf einem bösen Weg aufgehalten zu sein, und will zu ihm umkehren. Die eine Haltung endet im ewigen Verlorensein, während die andere bei Gott Vergebung sucht und auch findet. Das alles gilt nicht nur für Einbrecher, sondern auch für uns »anständigen« Menschen, weil in Wirklichkeit niemand ohne Sünde ist.

Hermann Grabe
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Frage
Welche Betrübnis beschleicht Sie bei einer »Panne«?
Tipp
Letztlich kommt es immer darauf an, was Gott von unseren Taten hält.
Bibellese
Lukas 16,1-12

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