Montag, 19. Februar 2018

Leitvers

Ihr seid um einen Preis erkauft; werdet nicht der Menschen Sklaven.
1. Korinther 7,23

Zeitzeichen

Umberto Eco

Kennen Sie jemanden, der in seinem Leben 39-mal die Ehrendoktorwürde erhalten hat? Vielleicht sind welche dazugekommen, denn zwei Jahre hat Umberto Eco nach der 39. Verleihung noch gelebt. Heute vor zwei Jahren ist er gestorben.
Dass es seit Mitte der 1980er-Jahre auf dem deutschen Buchmarkt ein Buch mit dem Titel »Der Name der Rose« gab, erfuhr ich erst durch den Hinweis eines Freundes. Nachdem ich das Buch gekauft hatte, fing ich an zu lesen und wurde geradezu in das Buch hineingezogen, weniger wegen des kriminalistischen Plots, sondern mehr wegen der drastischen Schilderung der spätmittelalterlichen Welt. Ich musste meine Vorstellungen von der Kirche der damaligen Zeit erheblich revidieren. Ich dachte sie mir bis dahin als eine doch im wesentlichen geschlossene Gemeinschaft der Christen. Jedenfalls hätte ich mir niemals ein solches Tohuwabohu vorgestellt, wie das Eco hier beschreibt, mit den verstiegenen theologischen Fragestellungen einzelner Mönchsgruppen, der materiellen Not der einfachen Menschen, der fanatischen Grausamkeit der Mächtigen.
Wir können froh sein, dass diese Zeiten in Europa vorbei sind; froh sein darüber, dass die Menschen heute die Möglichkeit haben, anhand der Bibel zu erkennen, was Gottes Wille für sie ist, und nicht abhängig zu sein von Personen, die ihre persönliche Auslegung für verbindlich erklären und diese auch noch mit Gewalt durchzusetzen suchen. Natürlich musste, um das zu erkennen, nicht erst ein Buch wie das von Umberto Eco geschrieben werden. Wer nämlich die Bibel liest, erfährt von der Möglichkeit einer Beziehung zu Gott, die frei macht von allen schädlichen Bindungen und zu einem Leben verhilft, das anderen Segen bringt und nicht Knechtschaft oder sogar den Tod. Karl-Otto Herhaus
Frage
Ist Ihnen klar, was Gott investiert hat, um uns von Sünde, Schuld und Tod zu befreien?
Tipp
Sein Einsatz dafür war die Gabe seines geliebten Sohnes. Alle Ehre gehört ihm!
Bibellese
Jesaja 61,1-3

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