Samstag, 19. März 2005

Leitvers

Den, der Sünde nicht kannte,
hat er für uns zur Sünde gemacht,
damit wir Gottes Gerechtigkeit werden können in ihm.

2. Korinther 5,21

»Nero«-Befehl oder Evangelium

»Nero«-Befehl oder Evangelium

»Wenn der Krieg verloren ist, wird auch das Volk verloren sein, konstatierte Adolf Hitler am 19. März 1945 – heute vor 60 Jahren – und gab den Befehl, noch vor dem absehbaren Kriegsende alle Industrieanlagen und überhaupt alle Sachwerte in Deutschland zu zerstören. Dieser sog. »Nero«-Befehl entsprang der Vermessenheit eines Tyrannen, der sein persönliches Scheitern vor Augen sah und alles mit sich in den Untergang reißen wollte. Von Verantwortung dem eigenen Volk gegenüber war da nichts zu spüren. Hätte nicht der Rüstungsminister Albert Speer (übrigens heute vor 100 Jahren geboren) den Befehl seines Herrn unterlaufen und die Zerstörungsmaßnahmen verhindert, wäre der deutschen Restbevölkerung nach 1945 noch viel mehr Elend auferlegt worden, als es ohnehin der Fall war.
Der von Größenwahn besessene Hitler ist ein Beispiel für die Menschen, die mit politischer Macht zum Verbrecher werden. In seiner Gottlosigkeit kannte er keine Gewissensskrupel, Millionen von Menschen der Vernichtung preiszugeben. In einem solchen Mann feiert die Sünde Triumphe. Welcher Gegensatz zu jenem Mann, der für die Rettung unzählbarer Menschen an das Kreuz und in den Tod ging. Hier siegte nicht die Sünde, sondern der Sohn Gottes opferte sich selbst für die Sünde derer, die zwar meist keine politischen Despoten sind, sondern eher unter ihnen seufzen, aber doch wie alle Erdenbewohner unter der Knechtschaft der Sünde leiden. Von dieser Knechtschaft will sie der auferstandene Jesus Christus schon heute ganz persönlich befreien und ihnen ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott schenken. Was Hitler versprach, kann uns allein Jesus Christus für immer schenken: Heil.

Gerhard Jordy


Frage
Was erwarten Sie von den politischen Führern?
Tipp
Es lohnt sich, dem zu vertrauen, der das Problem der Sünde gelöst hat.
Bibellese
Lukas 19,11-27

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