
Dies ist der Weg, den geht!
Jesaja 30,21

Wer dieses Wort gebraucht, will damit den Blick der Zuhörer und Zuschauer auf ein bis dahin für viele unbekanntes Ziel richten. Dieses neue Ziel liegt oberhalb von uns, also in der Vertikalen. Den meisten Menschen in unserer nachchristlichen westlichen Welt ist diese Blickrichtung fast völlig abhandengekommen. Die weitaus meisten Menschen hoffen, ihre Ziele und Wünsche möchten sich im Hier und Jetzt, also in der Horizontalen, erfüllen. Das geschieht aber nur höchst lückenhaft, und während einige wenige vom »Glück« überschüttet werden, haben Milliarden von Menschen kaum das Nötigste.
Das kommt daher, dass seit dem Sündenfall des Menschen diese schöne Welt zu des Teufels Land geworden ist. Seitdem lässt Gott, der Schöpfer, zu, dass seine Menschen erleben müssen, was sie sich selbst durch Egoismus, Machtmissbrauch und Lust am Quälen eingebrockt haben. Jetzt gilt das »Recht« des Stärkeren, Listigeren und Skrupelloseren und all das, bei dem die Unterlegenen nichts zu lachen haben.
Gott aber liebt seine Menschen immer noch. Ja, er liebt sie sogar dermaßen, dass er seinen Sohn in diese Welt sandte und ihn für sie sterben ließ. Nun erwartet er um der Gerechtigkeit seiner Hilfe willen, dass wir Menschen wieder hinauf, in die Vertikale, blicken. Da erkennen wir die Heiligkeit unseres Schöpfers und wie sehr wir ihn durch unser Verhalten beleidigt haben. Gott aber wartet nur darauf, dass wir ihn um Vergebung bitten. Dadurch wird das Kindesverhältnis zu ihm wiederhergestellt. Damit sind wir auf dem richtigen Kurs und folgen dann auch im praktischen Leben diesem »Vertikalkurs«. Das ist die gerade Straße, die nach oben, in den Himmel, führt. Und da gibt es endgültig kein Versagen mehr.

Wie stehen Sie zum »Vertikalkurs«?

Der Weg kann mühsam werden, aber das Ziel lohnt sich.
