Donnerstag, 20. März 2008

Leitvers

Zu wem soll ich noch reden und wen warnen, dass sie hören? Siehe, ihr Ohr ist unbeschnitten, und sie können nicht achtgeben. Siehe, das Wort des HERRN ist ihnen zum Hohn geworden.
Jeremia 6,10

Unbeschnittene Ohren?

Unbeschnittene Ohren?

Was ist denn das? So etwas kennen die meisten höchstens von Kälbern, bevor der Rancher ihnen sein Zeichen ins Ohr geschnitten hat. Aber die Bibel gebraucht dies Bild, um das Hören-können oder besser Nicht-hören-können aller Menschen zu beschreiben, deren Ohren noch nicht von Gott selbst geöffnet wurden. Ohne Gottes Eingreifen sind wir taub und blind für jegliche geistliche Wahrheit. Seit die Menschen sich von Gott losgesagt haben, hält ihnen der Teufel Augen und Ohren zu, damit sie sich nicht etwa aus seinen Krallen retten lassen, sondern mit ihm ins ewige Verderben fahren.
Nun sollte man meinen, dieser gefährliche und entwürdigende Zustand würde die Menschen bedrücken, aber weit gefehlt! Weil sie weder die Freundlichkeit ihres Schöpfers noch den Ernst ihrer Lage wahrnehmen, meinen sie die Boten Gottes verhöhnen zu dürfen. Es geht ihnen wie den Zuschauern im Zirkus, die sich über den Clown schieflachten, der ihnen mit Geschrei und wilden Gesten deutlich machen wollte, dass ein Feuer ausgebrochen war. Und je wilder er sich gebärdet, umso lustiger fanden sie die »Show«. Nur wenige ließen sich warnen, die anderen kamen in den Flammen um.
Nun, die Prediger des Evangeliums sehen nicht wie Clowns aus, trotzdem schenkt man ihnen in der Regel kein Gehör. Dabei brennt unsere Welt an allen Ecken. In unserem Text klingt es fast so, als wollte angesichts dieser Verkehrtheit sogar Gott resignieren. Aber bis heute redet und warnt er noch, weil er die Menschen so liebt, dass er seinen Sohn für sie sterben ließ.

Bernd Grunwald


Frage
Wie reagieren Sie auf Gottes Einladung?
Tipp
Hören Sie zu, bevor das Feuer den Ausgang versperrt!
Bibellese
2. Korinther 3

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