Mittwoch, 20. April 2011

Leitvers

Die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.
Jakobus 1,15

Der Fluch der bösen Tat

Der Fluch der bösen Tat

Eine Theaterszene: Eine nicht mehr ansprechbare Frau reibt sich ununterbrochen die Hände, als ob sie sie wüsche, verzweifelt, dass sich die angeblichen Blutflecken nicht entfernen lassen. Sie ist die Königin von Schottland und hat ihrem Mann, dem Feldherrn Macbeth, geholfen, seine Vorgänger als König heimlich zu ermorden, damit ihr Gatte König werden konnte. Um das Verbrechen zu verheimlichen, wurden andere beschuldigt und umgebracht, dann auch Anhänger des bisherigen Königs, die Verdacht geschöpft hatten, dann vermutete Konkurrenten samt Frauen und Kindern.
Macbeth hinterlässt eine Spur blutiger Verbrechen, wenn auch seine Gattin es seelisch nicht mehr erträgt, mit der bösen Tat leben zu müssen. Schließlich wird Macbeth von den Vertretern strafender Gerechtigkeit besiegt und getötet.
Heute vor 400 Jahren, am 20. April 1611, war die erste belegte Aufführung des Schauspiels »Macbeth« von William Shakespeare in London und zeigte, wie der Fluch der ersten bösen Tat immer neue Verbrechen nach sich zieht und die Täter selbst ins Verderben stürzt, ähnlich jenem Adolf Hitler, der heute vor 122 Jahren geboren wurde und unsagbares Unheil über die Welt brachte.
Es ist die Tragödie der Sünde, die mit »Macbeth« von einem der größten Dramatiker der Weltliteratur auf die Bühne gebracht worden ist. Wenn Menschen Gott als Maßstab aller Werte missachten, geraten sie immer tiefer in den Sumpf der Sünde mit allen bösen Folgen. Gott aber hat durch Jesus Christus am Kreuz die Folgen der Sünde zunichte gemacht.
Wenn wir nur seinem Wort glauben und gehorchen wollten!

Gerhard Jordy


Frage
Welchen Weg gibt es, dem Teufelskreis von Lüge, Gewalt und Rache Einhalt zu bieten?
Tipp
Allein eine Rückbesinnung auf Gott, seine Ordnungen - Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst - und seine Liebe kann uns weiterhelfen.
Bibellese
Römer 3,9-20; 6,15-23

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