Samstag, 21. Juli 2012

Leitvers

3. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen!
5. Mose 5,11

Gottesfürchtiges Reden

Gottesfürchtiges Reden

»Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde, darum seien deiner Worte wenige« (Prediger 5,2), heißt es in der Bibel. Der Schweizer Theologe Karl Barth (1886-1968) sprach deshalb vom »unendlich quantitativen und qualitativen Unterschied« zwischen Gott und Mensch. Wir sollten uns dieses Unterschiedes auch in unserem Reden bewusst sein.
Gewiss, Gott will durch Jesus Christus unser liebender Vater sein, dem wir alles, was uns bewegt, sagen dürfen. Aber wie wir schon Vorgesetzten und höher gestellten Personen gegenüber nicht wagen, ihnen unehrerbietig die Ohren vollzuschwatzen, so sollte auch unser Reden von und zu Gott die notwendige Gottesfurcht nicht vermissen lassen. Bei all seiner Liebe zu uns bleibt Gott immer der allein Ewige, Allmächtige und Heilige, der Richter unserer Gedanken, Worte und Taten. Und für alles, was seiner Heiligkeit nicht entspricht, kurz Sünde genannt, musste Jesus Christus sterben, damit uns Gott als Richter nicht verdammen muss.
Da ist kein Platz für witzelnden und gedankenlosen Umgang mit dem Namen Gottes, auch nicht für vermeintlich fromme Inanspruchnahme Gottes zur Durchsetzung eigener Wünsche; auch nicht für Flüche, die dem Menschen sowieso nicht anstehen. Wissen die Leute, denen ein »Gottverdammich« locker von der Zunge geht, eigentlich, was sie da fordern? Der Anfang aller Weisheit ist nach der Bibel die Gottesfurcht (Sprüche 1,7), und die zeigt sich nicht zuletzt in unserem Reden von Gott. Geben wir doch unserem Schöpfer die Ehre, und zwar jederzeit, gerade auch in der Art unseres Sprechens!

Gerhard Jordy


Frage
Welche Rolle spielt der Name Gottes in Ihrem Reden?
Tipp
Unser ehrfürchtiges Verhältnis zu Gott, das von Liebe geprägt ist, sollte in unserem Reden erkennbar sein.
Bibellese
Matthäus 6,5-15

Kontakt

Nehmen Sie direkt mit dem Autor Kontakt auf.

Mit Absenden des Formulars wird der Verarbeitung der Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.

Nutzen Sie "Leben ist mehr" als Web-App!

Mehr Infos!