Freitag, 21. September 2007

Leitvers

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Johannes 14,27

Vergebliche Kämpfe für den Frieden

Vergebliche Kämpfe für den Frieden

»Nun haltet doch endlich Frieden!«, ruft manche Mutter genervt, wenn sich ihre Sprösslinge wieder einmal heftig zanken. Bis zu einem gewissen Alter der Kleinen fruchtet solch ein Zwischenruf auch meistens. Einige Jahre später jedoch wird es schon erheblich schwieriger, Frieden zu stiften. Und wie oft wünschte man sich auch noch bei Erwachsenen, ihre Zwistigkeiten durch Zuruf beenden zu können. Denn ihre Fehden, so kindisch sie auch sein mögen, richten unvergleichlich größeren Schaden an als Kindergezänk. Gott allein kennt das ganze Ausmaß unermesslichen Leides, hervorgerufen durch Unfrieden in den Ehen, zwischen Eltern und Kindern, unter Geschwistern, Nachbarn, Kollegen und zwischen Völkern und Volksgruppen, Ideologien und Religionen. Dabei spürt eigentlich jeder in tiefster Seele den Wunsch nach Frieden, auch wenn manche nach dem Motto zu leben scheinen: »Nur keinen Streit vermeiden!« Ausdruck des Wunsches nach Frieden ist auch der heutige seit 1981 festgelegte Internationale Tag des Friedens, der zur Friedensstärkung sowohl innerhalb aller Gemeinschaften als auch zwischen allen Völkern und Nationen dienen soll. Leider ist die Welt auch durch solch einen Gedenktag nicht friedlicher geworden.
Die letzte Ursache allen Zwistes in dieser Welt ist der Unfrieden des Menschen mit Gott. Denn nur in der Harmonie mit Gott kann Eintracht auch unter Menschen bestehen. Und nun die gute Nachricht: Durch Jesus Christus ist Friede mit Gott wieder möglich. Wer ihm sein Leben unterstellt, erfährt schon hier den Frieden Gottes, auch inmitten allen Streites in dieser Welt. Und einmal wird Jesus Christus auch auf dieser Erde ein wirkliches Friedensreich aufrichten.

Otto Willenbrecht


Frage
Wo könnten Sie in ihrer Umgebung etwas zum Frieden beitragen?
Tipp
Jesus Christus hat den höchsten Preis gezahlt, damit Menschen Frieden mit Gott finden können.
Bibellese
Epheser 2,13-22

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