
Denn das Trachten des Fleisches bedeutet Tod, das Trachten des Geistes dagegen Leben und Frieden.
Römer 8,6

Diesen Satz rief der amerikanische Präsident Donald Trump am 21. September 2025 auf der Beerdigung des ermordeten Charlie Kirk. In dem Attentat hatte sich Hass in Form einer entschlossenen Tat gezeigt. Auf der Gedenkfeier räumte Trump ein, dass Kirk ein »Missionar mit einem edlen Geist« gewesen sei, der seine Gegner nicht gehasst habe. Aber: »Da stimme ich mit Charlie nicht überein: Ich hasse meine Gegner, und ich will nicht das Beste für [den Attentäter].« Doch was wäre überhaupt das Beste für diesen hassgetriebenen Verbrecher? Die Todesstrafe? Sind Wut und Hass auf diese Tat eine legitime Reaktion?
Ganz anders fiel die Reaktion der Witwe aus. So sagte Erika Kirk auf derselben Gedenkfeier: »Die Antwort auf Hass ist nicht Hass.« Und indem sie sich an den Mörder wandte: »Dieser junge Mann, ich vergebe ihm. Das ist es, was Christus getan hat und was Charlie tun würde.« Mrs. Kirk vergab also nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Liebe und Vergebung Jesu heraus.
Ich frage mich: Welche Antwort gebe ich im Alltag auf Gehässigkeit und Ablehnung oder sogar nur Unfreundlichkeit? Vergelte ich Böses mit Bösem und schieße - im Bild gesprochen - mindestens genauso stark zurück? Oder kann ich wie Erika Kirk eine andere Antwort finden? Eine Antwort, die aus dem Frieden mit Gott kommt? Eine Antwort, die den Feind segnet und echten Frieden schafft?
Der Friede mit Gott ist die Voraussetzung für Frieden unter Menschen. Wir finden ihn bei Jesus Christus, der auch Ihre Schuld bezahlt hat. Wer diese Vergebung angenommen hat, kann auch anderen vergeben und seinem Gegner das Beste wünschen: Vergebung und Frieden mit Gott. Wer seinen eigenen Hass bei Gott abgegeben hat, kann eine bessere Antwort liefern und Versöhnung stiften.

Wie gehen Sie mit Hass um?

Nur wenn mir selbst geholfen wurde, kann ich anderen helfen.
