Montag, 21. Dezember 2015

Leitvers

Er kam in das Seinige, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,11-12

Gott kam, und fast keiner wollte ihn

Gott kam, und fast keiner wollte ihn

Können Sie sich noch an den Jubel erinnern, den die erste Mondlandung der Amerikaner auslöste? Manches irdische Leid wurde dadurch für eine Weile vergessen. Doch einer der Mondfahrer, James Irwin, wusste die Sache richtig einzuordnen, indem er sagte: »Der größte Tag der Menschheitsgeschichte war nicht, als die ersten Menschen den Mond betraten, sondern der größte Tag in der Geschichte war, als Gottes Sohn auf die Erde kam.«
Tatsächlich hat Gott vor rund 2000 Jahren seinen Sohn auf die Erde geschickt, nicht um die Menschheit für ein paar Tage über ihr Elend hinwegzutrösten, sondern um alle Last der Welt auf ihn zu legen, damit letztendlich für alle alles gut werden kann. Haben wir Menschen nun mit anhaltendem Jubel diese Rettungsaktion unseres Schöpfers begrüßt? Nein, nicht einmal die Türen haben wir ihm aufgemacht. Der Retter blieb als neugeborenes Baby buchstäblich draußen vor der Tür. Von einem Schafstall spricht nur die fromme Legende. Seine Mutter musste ihr Baby in einer Krippe ablegen. Ja, die Engel kamen alle, um dies Wunder der Menschwerdung Gottes zu bestaunen und zu bejubeln; aber sonst kamen nur einige sehr verachtete Hirten. Denn die Weisen aus dem Morgenland erschienen erst viel später.
Ein so kalter, ja, eiskalter Empfang wurde dem Sohn Gottes hier bereitet, und ich empfinde es fast als größtes Wunder, dass er nicht gleich wieder umgekehrt ist. Aber nein, er hat ein ganzes Leben der Verachtung und Niedrigkeit auf sich genommen, weil das zu unserer Rettung gehörte. Leider hat man die ernste Mahnung der »Weihnachtsgeschichte« erfolgreich mit dem Riesenrummel übertönt, den man heute an Weihnachten veranstaltet. Aber Gott wartet immer noch auf Leute, die sein gnädiges Angebot ernst nehmen und sich retten lassen.

Hermann Grabe
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Frage
Wie wollen Sie dieses Jahr der großen Liebe Ihres Schöpfers begegnen?
Tipp
Weihnachten ist nichts Sentimentales - es ist etwas alle Maße Sprengendes und Gewaltiges!
Bibellese
Lukas 2,1-20

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