Dienstag, 22. Februar 2000

Leitvers

Glückselig, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten,
denn sie werden gesättigt werden.

Matthäus 5,6

Was macht den Menschen glücklich?

Was macht den Menschen glücklich?

Heute vor 160 Jahren, am 22. Februar 1840, wurde der Mitbegründer und Führer der deutschen Sozialdemokratie (bis 1913) geboren: August Bebel. Er war der Sohn eines Unteroffiziers der preußischen Kölner Festungs-Garnison, und wie er später schrieb, wuchs er »in erbärmlichen Verhältnissen« auf. Mit 3 Jahren Halb- und mit 13 Jahren Vollwaise, ließ man ihn schließlich den Drechslerberuf erlernen.
Es war die Zeit der Industriellen Revolution, in der sich Deutschland einerseits zum Industriestaat entwickelte, andererseits aber unter der Arbeiterbevölkerung ein heute unvorstellbares Elend herrschte. Mit bis zu 16-stündiger Arbeitszeit bei nur für eine Person berechnetem Hungerlohn, ohne Kranken- und Altersversicherung war das Schicksal vieler Menschen geradezu trostlos. Bebel sah die Ungerechtigkeit dieser Ausbeutung von Menschen, und vertraut gemacht mit der marxistischen Lehre, wandte er sein Leben der Aufgabe zu, den Arbeitern bessere Lebensbedingungen zu erkämpfen. Als Sozialist war er zutiefst davon überzeugt, dass das Glück der Menschheit vom Sieg der Arbeiterklasse im Staat abhängt.
Nach hundert Jahren wird man sicherlich sagen können, dass in den sozialen Bedingungen heute mehr Gerechtigkeit herrscht als damals. Ob aber die Menschen dadurch glücklich geworden sind, mag man bezweifeln. Glücklich nennt die Bibel nur den, der nach der Gerechtigkeit vor Gott fragt und dann erfährt, dass er diese Gerechtigkeit und mit ihr ewiges Leben im Glauben an Jesus Christus erhält.

Gerhard Jordy


Frage
Halten Sie sich selbst für einen glücklichen Menschen?
Tipp
Christen sollten sich, was die Hilfsbereitschaft angeht, von niemandem übertreffen lassen!
Bibellese
2. Mose 14,1-14

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