Mittwoch, 22. April 2020

Leitvers

Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Psalm 14,3

Makellose Äpfel?

Makellose Äpfel?

»Ich will einen makellosen Apfel, einen ohne Druckstellen und ohne Schorf. Und wenn man hineinbeißt, soll er so richtig knacken und natürlich supergut schmecken! Ich will einen Apfel aus dem Supermarkt und keinen aus unserem Garten, denn die haben alle Flecken!«, so die Begründung meiner 12-jährigen Tochter zur Ablehnung des ihr angebotenen Apfelstücks. Wie soll man dem Kind klarmachen, dass die Äpfel aus dem Garten die besseren und gesünderen sind, mit keinerlei Pestizidrückständen und einer tadellosen Umweltbilanz? Am besten fände sie es, wenn wir unsere Äpfel auch spritzen würden, damit sie schöner aussehen. Ich kläre sie auf, dass auch an Bäumen, die mit Spritzmitteln behandelt sind, Äpfel wachsen, die aussortiert werden und es nicht in die Supermarktauslage schaffen. Bestenfalls macht man daraus Apfelsaft, schlechtestenfalls werden sie weggeworfen.
So ist es mit allem, angefangen bei Äpfeln bis hin zu Menschen. Eigentlich nichts, was wir in der Natur sehen, ist wirklich vollkommen makellos. Pflanzen, Tiere und Menschen sind von Krankheiten, Schädlingen und Verfall bis hin zum Tod bedroht. Wir können diesen negativen Dingen vorbeugen oder ihnen mit geeigneten Mitteln entgegenwirken, doch das Grundproblem, nämlich die »gefallene Schöpfung«, können wir nicht rückgängig machen. Weil wir Menschen ausnahmslos schuldig sind und mit unserer Rebellion gegen Gott die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft gezogen haben, ist nichts mehr »sehr gut« (siehe 1. Mose 1,31), so wie es Gott anfangs erschaffen hatte. Gut, dass Gott gnädig ist und durch das Schuldeingeständns eines jeden reuigen Sünders diesen vollkommen neu macht, frei spricht und ewiges Leben schenkt.

Daniela Bernhard
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Frage
Mit welchem Typ Apfel würden Sie sich am ehesten vergleichen?
Tipp
Laut der Bibel wird einmal die gesamte Erde ganz neu gemacht.
Bibellese
Offenbarung 21,1-8

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