Montag, 23. Oktober 2000

Leitvers

In Ewigkeit, HERR,
steht dein Wort fest in den Himmeln.

Psalm 119,89

Fundamentalisten

Fundamentalisten

Um 1900 gab es eine starke Gruppe von Christen, die der Bibel wieder Geltung verschaffen wollte. Sie nannten sich selbst Fundamentalisten, weil sie sagten: »Wir stehen auf dem von Gott selbst gelegten Fundament, der Bibel.«
In den letzten Jahrzehnten hat man diesen Ausdruck für ganz andere Leute gebraucht: Für radikale, zu jeder Schreckenstat bereite Moslems, oder jetzt auch Hindus. Aber weiterhin bezeichnen »fortschrittlichere« Christen andere Christen als Fundamentalisten, wenn diese dabei bleiben, dass die Bibel das Wort des allwissenden und darum irrtumslosen Gottes ist. Billigend wird dabei in Kauf genommen, dass Außenstehende mit diesem Begriff abgrundtiefe Verbohrtheit und Gewaltbereitschaft verbinden.
Wenn wir aber beurteilen könnten, was in der Bibel richtig und was »zeitbedingt« ist, oder »der Wissenschaft widerspricht«, wären wir es ja schließlich, die in allem das letzte Wort hätten. Man müsste dann doch mit Graf Zinzendorff fragen: »Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn?« Wer sagt mir denn, dass die von uns akzeptierten Texte von Gott sind, wo die Professoren sich doch auch darin höchst uneins sind!
Nein, wir kennen den größten Fundamentalisten: Jesus Christus. Er glaubte an ein wirkliches erstes Menschenpaar, an Noahs Arche und an Jonas Fisch, und niemand nach ihm hat so deutlich von Himmel und Hölle gesprochen. Wer in ihm den Sohn Gottes sieht, ist gut beraten, auch das zu glauben, was er gelehrt hat.

Hermann Grabe
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2. Korinther 5,1-10

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