Donnerstag, 24. Februar 2000

Leitvers

Erkenne doch und sieh, dass es schlimm und bitter ist,
wenn du den HERRN, deinen Gott, verlässt
und wenn bei dir keine Furcht vor mir ist! spricht der Herr.

Jeremia 2,19

Ich habe einen kleinen Busen ...

Ich habe einen kleinen Busen ...

… und zeige ihn euch trotzdem ... So könnte der Titel einer dieser Nachmittags-Talkshows lauten, die seit einiger Zeit die Mattscheibe bevölkern. Die Themen werden immer verrückter, weil die Reizschwelle derart gestiegen ist, dass »Wie füttere ich meinen Kanarienvogel richtig« heute keinen mehr vom Hocker reißt. Und das ist das Problem unserer modernen Massenmedien: sie haben alle Träume schon mal geträumt, sodass sie immer merkwürdigere Träume träumen müssen. Deshalb gebrauchen sie immer stärkere Reiz-Mittel, und brechen immer mehr Tabus bis hin zur Perversität.
Nur sind wir mittlerweile soweit, dass es fast keine Tabus mehr zu brechen gibt. Man kann ja fast alles bringen, und man wird sehen, bald werden sie die ersten Geschlechtsakte live um 15 Uhr übertragen. Womit aber wird man danach noch die Zuschauer reizen können? Mit LiveMord? Kann uns schließlich nur noch das wilde Chaos anregen? Dann wären wir mit unserer Kultur wirklich am Ende.
»Erkenne doch, dass es schlimm und bitter für dich ist, den HERRN, deinen Gott zu verlassen und keine Ehrfurcht mehr vor ihm zu haben!« (Jeremia 2,19). Ich finde, das trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn wir nicht umkehren und Grenzen einführen, Grenzen, die im Wort Gottes, der Bibel, begründet sind, werden wir »schlimm und bitter« untergehen, weil wir durch nichts mehr zu befriedigen sind, außer durch das Chaos. Und doch gibt es dazu eine Alternative: unseren Frieden in Gott zu suchen, der allein unser Herz ausfüllen kann. Dann aber müssen wir seine Grenzen akzeptieren, denn es gibt keinen Frieden für die Gottlosen.

Uwe Aßmann


Frage
Wo liegt bei Ihnen die Schmerzgrenze, bei der Sie den Fernseher ausschalten?
Tipp
So wenig wie möglich TV!
Bibellese
2. Mose 15,1-21

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