Mittwoch, 24. April 2013

Leitvers

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Römer 8,2

Der Schuldeneintreiber hat kein Anrecht mehr

Der Schuldeneintreiber hat kein Anrecht mehr

Man stelle sich eine Firma vor. Diese hat viele, viele unbezahlte Rechnungen, Verträge, die nicht eingehalten, Gehälter, die nicht gezahlt wurden. Wie kann es weitergehen?
Da kommt jemand, sagen wir, ein guter Freund. Er erklärt sich bereit, die an und für sich schon bankrotte Firma aufzukaufen. Er sagt: »Ich werde die Firma übernehmen. Ich komme für alles auf. Es soll mit dem Betrieb nicht zu Ende sein!«
Nicht wahr, in einem solchen Fall hat der frühere Inhaber keine Schulden mehr. Jeder Anspruch gegen ihn ist erloschen. Wenn jemand eine Klage hat, muss er sich an den wenden, der die Firma übernommen hat. Der muss für alles geradestehen.
Es kann ja sein, dass der frühere Besitzer von dem neuen angestellt wird. Vielleicht macht er ihn zum Buchhalter oder zum Einkäufer. Dann hat er diese Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Aber für die Firma ist er nicht mehr verantwortlich.
So ist es mit dem Herrn Jesus Christus und uns, wenn wir an ihn glauben. Dazu müssen wir allerdings eingestehen, dass wir allein nicht mehr weiterkommen. Wir sind »pleite«. Wir erkennen, dass es für unsere Situation keinen anderen Ausweg mehr gibt, als das Angebot Christi anzunehmen. Dann überlassen wir ihm unser ganzes Leben, und er lässt sich aus Barmherzigkeit darauf ein. Er übernimmt unsere Sünden, unsere Schuld, unseren Charakter, unsere psychischen und körperlichen Schäden, auch unsere Anlagen und Begabungen, unser Geld, unsere Kenntnisse. Er übernimmt einfach alles: uns selbst.
Dann gehören wir aber auch ihm mit allem, was wir schuldig waren und schuldig geblieben sind. Er kommt für alles auf und setzt alles ein, wie er will. Welche Befreiung!

Hans-Peter Grabe


Frage
Weshalb übergeben Sie nicht Gott Ihre »Lebensfirma«?
Tipp
Er kann alle Dinge wieder in Ordnung bringen, auch die scheinbar unmöglichen.
Bibellese
2. Samuel 15,21

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