Montag, 25. März 2002

Leitvers

Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein!
Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen.

Matthäus 5,37

Alltag

Nichts als Worte

Waren das noch Zeiten, als es hieß: Ein Mann, ein Wort; oder: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Heute wird oft viel zu viel Geschrei um Nichts gemacht. Fernsehen, Radio, Presse, Bücher und vor allem der Mensch selbst, – also Sie und ich – wir produzieren und konsumieren im Übermaß eine moderne Droge: Worte!
Wir werden überrollt von einer Wortinvasion ohnegleichen. Jeder will ein Wörtchen mitreden oder sogar das letzte Wort haben. Ein Wort gibt das andere, wobei einem oft die Wort im Munde verdreht werden. Aus einem kleinem Wort entsteht manch großer Zank. Doch um ein falsches Wort zurückzunehmen, sind meistens viele neue Worte nötig. Wie und wo aber kann man Ruhe finden im großen Wortkrieg unserer Zeit und zur Besinnung kommen?
Ich will gerne verraten, wo ich die Quelle dafür gefunden habe: in der Bibel, dem Wort Gottes. Und im Gegensatz zu den Worten der Menschen, schenkt Gottes Wort Geist und Leben. Denn Gott kennt keine Lügen. Was er zusagt, hält er auch gewiss und wahrhaftig. Schade, dass man gerade seinem Wort so wenig Vertrauen entgegenbringt.
»Lass deiner Wort wenig sein!« »Wo viel Worte sind, da ist auch Sünde!« »In vielen Worten hört man den Narren.« »Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund kommen.« Dies ist nur eine kleine Auswahl von Empfehlungen der Bibel. Ihr Hauptwort aber und das eine einzige Wort, mit dem Gott selbst in seiner ganzen Liebe zur Welt kam, um uns zu helfen, heißt: Jesus! Allein in diesem Namen liegt Heil und Heilung für uns. Bei ihm können wir Ruhe und Frieden finden, auch mitten in der Inflation der vielen Worte.

Karl-Heinz Gries


Frage
Wie schützen Sie sich vor der »Inflation der Worte«?
Tipp
Erst denken, dann reden; nicht umgekehrt!
Bibellese
Matthäus 7,1-5

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